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Familie und Freizeit

Neujahrsempfang und Vereinsjubiläum: TSV Reinbek wird 125 Jahre alt

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Ehrung der "Goldenen Mitglieder". Foto: hfr

Ehrung der „Goldenen Mitglieder“. Foto: hfr

Reinbek – Über 100 Mitglieder und Gäste hatten sich zum traditionellen Neujahrsempfang der TSV Reinbek im Saal der TSV-Halle versammelt.

Der erster Vorsitzende Norbert Schlachtberger, freute sich, neben dem Bürgermeister Björn Warmer weitere Kommunalpolitiker begrüßen zu dürfen. Im Hinblick auf das diesjährig anstehende 125 jährige Vereinsjubiläum betonte der Vorsitzende nochmal umso mehr die gesellschaftliche Stellung, welche die TSV als soziale Institution in Reinbek einnimmt.

Neben dem eigentlichen Vereinssport engagiert sich der TSV an den Schulen, Kitas und Altenheimen. Darüber hinaus nicht zu vergessen sei die damit verbundene gute Arbeit im Bereich der sozialen Inklusion. Lobend erwähnte Schlachtberger darüber hinaus auch das Engagement im Rahmen des Kinderschutz-Projektes, welches den Verein nun schon ins vierte Jahr begleite. Anschließend verwies er noch auf die verschiedenen geplanten Aktivitäten, wie z.B. der Festakt am 26. März, rund um das eingangs erwähnte 125 jährige Vereinsjubiläum.

Anschließend an die Rede Schlachtbergers hielt der Bürgermeister der Stadt Reinbek, Warmer, seine Rede. In dieser blickte er auf das vergangene Jahr zurück und richtete auch für das anstehende Kalenderjahr optimistische und warme Worte an die zahlreich anwesenden Mitglieder und Gäste. Nach dem Motto „und täglich grüßt das Murmeltier“ war auch das Thema Kunstrasenplatz wieder präsent. Hier hielt sich der Bürgermeister, naturgemäß, in Bezug auf die Pläne der Stadt jedoch eher bedeckt, ließ aber bereits erarbeitete Pläne durchblicken, „da sind wir schon ganz konkret dabei, auch mit ganz konkreten Ergebnissen“.

Abgerundet wurde seine Rede durch eine Anekdote aus dem letzten Jahr, nach der er sich eine Probestunde ausgesucht habe, und nun seit Ende letztem Jahres Vereinsmitglied ist. Dies wurde von den anwesenden Gästen mit viel Applaus bedacht worden ist.

Die "Silbernen Mitglieder". Foto: hfr

Die „Silbernen Mitglieder“. Foto: hfr

Im Anschluss wurden zahlreiche Mitglieder für ihr 25-Jähriges und 50-Jähriges Vereinszugehörigkeit geehrt. Die silberne Ehrennadel für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Annette Armbrust, Christoph Böse, Tadji Briken, Cornelia Buldmann, Susanne Eggers, Winfrid Hartmann, Markus Heilemann, Kai Herwig, Christian Kalinna, Heike Kraasch, Andreas Krull, Gisela Liebig, Dunja Ligenza, Corinna Matenaar, Christa Reincke, Lydia Stamer, Hans-Werner Stürmer, Jutta Stürmer, Otmar Thaysen, Denise Trettin, Gisela Watterodt, Leefke Weichselbraun, Jens Wetterich und Joachim Winkel. Für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielten die goldene Ehrennadel, Siegrief Hintz, Joachim Käselau, Helga Klüber, Hiltrud Krienke, Ursula Neuhauß, Wilfrid Neuhaus, Christiane Roser, Christel Röttgermann, Gerhard Thode und Ulrich Tiburg.

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Bad Oldesloe

VCBO und Stadt Bad Oldesloe veranstalten Volleyball-Turnier

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Es gibt Medaillen zu gewinnen.
Foto. Schukat/hfr

Bad Oldesloe – Gemeinsam mit dem Volleyball Club Bad Oldesloe (VCBO) e. V. richtet die Stadt Bad Oldesloe am Samstag, den 11. November 2017 ein Volleyball-Turnier in der Heinrich-Vogler-Halle in Bad Oldesloe aus.

Teilnehmen kann jeder, der ein Team aus mindestens sechs Spielern anmeldet. Gespielt wird in gemischten Mannschaften und in einem „abgespeckten“ Turniermodus. Ab 9.30 Uhr können die Teams in die Halle, um sich auf das Turnier vorzubereiten. Der Spielbeginn ist um 11 Uhr.

Es ist das erste Mal seit längerer Zeit, dass die Stadt Bad Oldesloe ein größeres Sportevent veranstaltet. Bei der Organisation und Durchführung hat die Stadt Bad Oldesloe mit dem VCBO e. V. einen starken Partner an ihrer Seite. In der Kürze der Vorbereitungszeit konnten einige regionale Partner zur Unterstützung des Turniers gewonnen werden. Das Turnier soll der Beginn einer Reihe von jährlich stattfindenden Sportveranstaltungen der Stadt Bad Oldesloe sein.

Die Teams können sich alle Informationen und das Anmeldeformular ab sofort und bis zum 31.10.2017 auf der Internetseite der Stadt Bad Oldesloe und des VCBO e. V. herunterladen.

Alle Informationen auf www.badoldesloe.de/sport und www.vcbo.de.

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Kultur

Ahrensburg: Balladenabend in St. Johannes

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Helga und Hans Konrad Tempel, Ahrensburg, Initiatoren des ersten norddeutschen Ostermarsches 1960.
Foto: privat

Ahrensburg – „Wer reitet so spät durch Nacht und Wind“ – dies ist der Beginn des wohl bekanntesten Werkes von Johann Wolfgang von Goethe, der „Erlkönig“ (1782). Noch aus der Schulzeit hallen die weiteren Verse bei vielen Menschen im Gedächtnis nach. Magisch bezaubernd wirkt die Natur, in die Goethes Ballade den Leser entführt.

Zu einem „Balladenabend“ lädt der Förderverein St. Johannes Ahrensburg am Donnerstag, 26. Oktober. Die Fördervereinsmitglieder Helga und Konrad Tempel tragen zum wiederholten Male Gedichte in der St. Johanneskirche vor. Dazu zählen religiöse und weltliche Balladen. Die Auswahl an Erzählgedichten reicht dabei vom 18. Jahrhundert bis in die Neuzeit. Los geht es ab 19.30 Uhr in der St. Johanneskirche (Rudolf-Kinau-Straße 19).

Der Begriff „Ballade“ bezeichnet seit dem 18. Jahrhundert erzählende Gedichte, häufig mit mittelalterlich-märchenhaften, antiken oder zeitgenössischen Themen. Auch das Verhältnis von Mensch und Natur ist wie in Goethes „Erlkönig“ eine beliebte Thematik. So gab die Zeile „O, schaurig ist‘ s, übers Moor zu gehen“ der Veranstaltung ihren Titel. Es ist ein Vers aus der Ballade „Der Knabe im Moor“ (1842) von Annette von Droste-Hülshoff. Gelesen werden neben diesem Gedicht unter anderem Werke von Theodor Fontane, Heinrich Heine, Gottfried Keller, Bertolt Brecht, Erich Kästner und James Krüss.

Musikalisch untermalt wird die Veranstaltung von Heinrich Breckoff (Cello) und Olga Soltau (Klavier). Sie spielen mehrere Sätze aus den „Liedern für eine tiefere Stimme“ von Johannes Brahms (1888) sowie aus einer Beethoven-Sonate (1797). So können die Zuhörer ganz in die Welt voller Worte und Klänge eintauchen.

Helga und Konrad Tempel unterstützen seit 2012 die Initiative für den Erhalt der St. Johanneskirche. Neben ihrem intensiven zivilgesellschaftlichen Engagement für Verständigung und gewaltfreie Konfliktbearbeitung und Zivilen Friedensdienst, haben beide Anfang der 1970er-Jahre eine Bürgerinitiative zur Gewinnung von jungen Lehrern für Ahrensburgs Schulen mitbegründet. Bereits zum dritten Mal tragen sie für den Förderverein St. Johannes Erzählgedichte vor.

Aus dem Initiativkreis  St. Johannes, der sich bisher schon für den Erhalt der St. Johanneskirche unter dem Motto “St. Johannes muss bleiben” eingesetzt hatte, seit Ende 2012 bekannt geworden war, dass das Pastorat und Gemeindehaus verkauft werden sollen, hat sich im Juni 2013 ein eingetragener “Förderverein St. Johannes Ahrensburg” gegründet.

Ziel und Zweck des gemeinnützigen Vereins ist die ideelle und finanzielle Förderung des lebendigen Gemeindelebens am Zentrum St. Johannes.

Weitere Infos unter www.st-johannes-ahrensburg.de.

 

 

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Kultur

„Subervsion d´image“ in der Marstall-Galerie

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Grünfelder im Marstall
Foto: SL

Ahrensburg – Vom 22. Oktober bis 26. November 2017 präsentiert der Hamburger Künstler und Filmemacher Romeo Grünfelder (*1968) in der Ausstellung „subversion d’image“ eine Rauminstallation mit fünf Kurzfilmen. Die Ausstellung findet in der Galerie im Marstall Ahrensburg statt. Die Filme werden hier erstmals gemeinsam gezeigt. Jeder Film stellt ein Experiment dar, das sich filmischen Bedingungen wie der Perspektive, dem Schnitt oder der Zeit widmet.

Die 16-Millimeter-Filme werden im Ausstellungsraum mittels Projektoren in einem eigens errichteten Raumaufbau abgespielt. Den Besuchern steht frei, selbst Reihenfolge und Dauer der Projektionen zu wählen.

Filmfoto aus einem der Werke.
Foto: Grünfelder/hfr

Romeo Grünfelder beschäftigt sich in seinen Werken überwiegend mit parapsychologischen Themen. In seinen Arbeiten stehen insbesondere übersinnlich anmutende Phänomene im Widerspruch zu alltäglichen Erfahrungen. Mittels kombinatorischen Verfahren werden unabhängige Elemente in neue, bisweilen irrationale Zusammenhänge gebracht. Damit offenbart sich ein neosurrealistischer Einfluss in Grünfelders Werk.

Romeo Grünfelder ist Autor, Filmemacher und Regisseur, studierte in Hamburg Musik, Medienphilosophie und Kunst und war u. a. in der Villa Aurora in Pacific Palisades Stipendiat. Von 2008 bis 2010 unterrichtete er Dramaturgie und Philosophie an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Seine ausgezeichneten Filme werden sowohl im Kino als auch auf Festivals und in Galerien gezeigt. Er lebt und arbeitet als Regisseur in Hamburg und Berlin. Weitere Informationen unter felderfilm.de.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 22. Oktober 2017 um 16 Uhr in der Galerie im Marstall Ahrensburg von Landrat Dr. Henning Görtz, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, eröffnet. Zur Einführung spricht der Hamburger Film- und Medienwissenschaftler Dr. phil. habil. Florian Mundhenke. Am 5. November 2017 um 15 Uhr findet in der Galerie ein Künstlergespräch statt. Jeden Mittwoch um 16 Uhr lädt die Galerie im Marstall Ahrensburg zudem Interessierte zu einer Führung durch die Ausstellung ein. Träger der Ausstellung ist die Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, unterstützt von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein sowie dem Berliner Filmverleiher Arsenal Distribution.

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