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Trittau

SPD-Politiker von Pein besucht Unternehmerinnen

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Gabriele Petersen (v.l), Tobias von Pein, Helgrid Sassner. Foto: SPD/hfr

Gabriele Petersen (v.l), Tobias von Pein, Helgrid Sassner. Foto: SPD/hfr

Trittau – Das Netzwerk SFS vereint aktive Unternehmerinnen aus unterschiedlichen Ort in Stormarn und Umgebung. Haupttreffpunkt ist Trittau. Ziel ist es sich gegenseitig zu helfen, zu bestärken und im Sinne der eigenen Unternehmenstätigkeit vorwärts zu bringen. Mit dabei sind selbständige Frauen aus den unterschiedlichsten Branchen, von der Immobilienbranche bis hin zur Betreuung älterer Menschen.

Der Landtagsabgeordneten und wirtschaftspolitischen Sprecher der SPD, Tobias von Pein, besuchte jetzt das Netzwerk in Trittau, um sich vor Ort ein Bild von der Arbeit zu machen. In dem rund 90 minütigen Austausch ging es unter anderem um die besondere Situation von Selbstständigen  und insbesondere von Unternehmerinnen. Mit dabei waren die Vorsitzende des Vereins SFS, Helgrid Sassner, und Gabriele Petersen, ebenfalls Mitglied im Vorstand des Vereins.

„Wer sich nicht allein um rechtliche oder fachpolitische Fragen kümmern muss, kommt besser zurecht.“ so von Pein. „Die Vernetzung hilft dabei, im Unternehmensalltag zu bestehen.“ Der Landtagsabgeordnete zeigte sich begeistert von der hohen Motivation und dem großen Engagement der aktiven Frauen. „SFS ist ein starkes Netzwerk von starken Unternehmerinnen.“ so von Pein.

Notwendig sei aus Sicht der Gesprächsteilnehmer ein intensiverer Austausch der Wirtschaft in der Region. Oftmals sind die Probleme oder Herausforderungen ähnlich. Zudem könnten auch gemeinsame Ziele diskutiert werden. Das Netzwerk SFS will eine solche Kooperation und Vernetzung über ihre eigenen Grenzen hinaus vorantreiben.

Von Pein hofft, dass auch andere Selbständige dem Beispiel von SFS folgen und sich zusammenschließen. „Gemeinsam ist man stärker.“ so der SPD Politiker „Das gilt insbesondere am Anfang und im weiteren Verlauf der Gründung.

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Trittau

Grande: Unbekannte schießen mit Softairwaffe auf Fahrzeuge

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Grande – Am Sonnabend, 10. Februar, gegen 03:40 Uhr, befuhr eine 41-jährige Reinbekerin mit ihrem BMW die Möllner Landstraße in Grande in Richtung Witzhave.

Auf Höhe der Bushaltestelle „Tannenweg“ sah sie zwei Personen, die mit einem Gegenstand auf ihr Fahrzeug zielten, der wie ein Maschinengewehr aussah. Unmittelbar darauf hörte die Geschädigte einen Knall und bemerkte einen Riss in ihrer Windschutzscheibe.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen haben zwei männliche Unbekannte mit einer Softairwaffe auf den fahrenden PKW geschossen und dadurch die Windschutzscheibe beschädigt.

Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr wurde eingeleitet.

Zeugen gesucht: Wer hat den Vorfall beobachtet oder kann Angaben dazu machen und/oder ist ggf, im Besitz von Bildmaterial? Wer kennt die möglichen Täter? Gibt es eventuell noch weitere Geschädigte, die sich noch nicht bei der Polizei gemeldet haben? Mögliche Zeugen melden sich bitte bei der Polizeistation Trittau unter der Telefonnummer 04154 / 7073-0.

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Trittau

Trittau: Diebe lassen geklauten Mercedes auf der Autobahn zurück

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Trittau – Am 31. Januar kam es in Trittau gegen 01.05 Uhr zum Diebstahl eines Mercedes AMG. Dieses Fahrzeug war mit dem System Keyless Go ausgestattet.

Zur Tatzeit hörte der Halter des Mercedes, wie das Fahrzeug gestartet wurde. Er konnte sein Auto nur noch mit quietschenden Reifen wegfahren sehen.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung mit diversen Streifenwagen konnte der entwendete AMG auf der BAB 24 in Fahrtrichtung Süden gesichtet werden. Kurze Zeit später fanden die Beamten den Mercedes mit laufendem Motor auf dem linken Fahrstreifen der Autobahn, Höhe Willinghusen, abgestellt vor.

Der oder die Täter waren offensichtlich kurz Eintreffen der Polizei in die angrenzende Feldmark geflüchtet. Zur weiteren Fahndung wurde unter anderem auch ein Hubschrauber der Polizei Hamburg eingesetzt. Die Flüchtigen konnten jedoch nicht mehr angetroffen werden.

Erst vergangene Woche wurden im Kreis Stormarn mehrere mit einem sogenannten Keyless Go System ausgestattete Fahrzeuge entwendet. Die Täter sind offenbar in der Lage, die elektronische Sicherung zu umgehen und ohne Autoschlüssel in die Fahrzeuge zu gelangen.

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Trittau

„Wertvolle Geräte“: Ausstellung in der Trittauer Wassermühle

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„Wertvolle Steinlampe“
Foto: Jenny Schäfer/hfr

Trittau – Ab dem 20. Januar ist in der Galerie in der Wassermühle Trittau die Ausstellung „Jenny Schäfer – Wertvolle Geräte“ zu sehen. Die in Hamburg lebende Künstlerin hat über Monate hinweg zu den archäologischen Ausgrabungen der Region geforscht und fotografiert.

Entstanden ist eine installative Ausstellung, die Verbindungen zwischen den „wertvollen Geräten“ der Rentierjäger aus der Altsteinzeit und heutigen Ausgrabungen aus dem Alltag herstellt. Anhand der Funde stellt Jenny Schäfer die Frage, was Wert überhaupt bedeutet.

Alfred Rust legte in den 1930er Jahren Rentierknochen und -geweihe sowie Steine und daraus gefertigte Artefakte aus der späten Eiszeit frei. Damit belegte er erstmals die Existenz zweier Rentier-Jäger-Kulturen im bis dahin unbesiedelt geglaubten Norddeutschland.

Der Autodidakt Rust erlangte internationale Anerkennung und erhielt neben einer Ehrendoktorwürde von der Universität Kiel auch die Ehrenbürgerschaft der Stadt Ahrensburg. Innerhalb seines Fundes bestimmte Rust eine Gruppe der Artefakte aus dem Tunneltal als „wertvolle Geräte […] im Sinne der Annahme, daß auch die Jäger sie als solche einschätzten oder auf die sie als Künstler stolz waren.“

Über die rein historische Bedeutung dieser Entdeckung hinaus interessieren Jenny Schäfer an Alfred Rust und seinen Ausgrabungen nach eigener Aussage insbesondere die Wertzuschreibungen und der Wandel von Wert. Die heutige Konsumgesellschaft hat den Prozess des Wandels von wertvoll zu wertlos auf ein Vielfaches beschleunigt. Was heute unwichtig scheint, kann jedoch in späteren Generationen Aufschluss über unsere Gesellschaft und historische Zusammenhänge geben – der zukünftige Wert eines Gegenstandes ist heute schwer einschätzbar.

Ausgehend von Rusts Bezeichnung hat Jenny Schäfer „wertvolle Geräte“ sowohl aus archäologischen Ausgrabungen als auch aus ihrer eigenen Gegenwart und ihrem Umfeld fotografiert und sie auf große PVC-Planen gedruckt: eine Drohne umringt von Feuersteinen und Geweihfragmenten, Fidget Spinner unter einer historischen Ausgrabungsstelle.

„Wir freuen uns sehr über Jenny Schäfers intensive künstlerische Auseinandersetzung mit einem für Stormarn identitätsstiftenden Thema. Spannend ist, wie die Archäologie als wissenschaftliche Disziplin und ihre Forschungsobjekte aus Perspektive einer Künstlerin betrachtet und in neue Kontexte gesetzt werden“, sagt die Kuratorin der Ausstellung Julia Kölle von der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn.

Am Samstag, 20. Januar 2018 um 16 Uhr wird die Ausstellung in der Galerie in der Wassermühle Trittau von Oliver Mesch, Bürgermeister der Gemeinde Trittau, eröffnet. Zur Einführung spricht Julia Kölle.

Im Rahmen der Ausstellung findet am 18. Februar um 15.00 Uhr eine Veranstaltung statt: Die Archäologin Dr. Mara Weber (Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen, Schloss Gottorf) gibt eine kurze Einführung zu den archäologischen Funden im Tunneltal und führt anschließend gemeinsam mit der Künstlerin Jenny Schäfer durch die Ausstellung. Ein Dialog zwischen den Disziplinen Kunst und Archäologie soll durch den Austausch über die Ausstellung zustande kommen.

Bitte beachten Sie die geänderten Öffnungszeiten der Galerie in der Wassermühle Trittau: Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr.

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