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Bad Oldesloe

Für Clowns und Whiskyfreunde: Volkshochschulen starten Frühlingssemester

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Mit dem neuen Kursplan: Gabi Stöver-Marx (VHS Reinfeld), Karin Linnemann und Tracy Newton (beide VHS Oldesloe) stellen das neue Programmheft vor. Foto: Fischer

Mit dem neuen Kursplan: Gabi Stöver-Marx (VHS Reinfeld), Karin Linnemann und Tracy Newton (beide VHS Oldesloe) stellen das neue Programmheft vor. Foto: Fischer

Bad Oldesloe/Reinfeld – Sprachprofi werden, Clown-Kurs belegen, kreatives Schreiben oder ein neues Instrument lernen: Ab Mittwoch ist das neue gemeinschaftliche Programmheft der Volkshochschulen aus Bad Oldesloe und Reinfeld und der Musikschule erhältlich. Enthalten eine nicht enden wollende Ressource aus Wissen, die weitergegeben werden will.

Der wohl kurioseste – und gleichzeitig einer der erfolgreichsten Kurse – ist die Clown-Aus- und Fortbildung. Für Einsteiger gibt es die Clown-Kompaktfortbildung im April (Kn. 50017B) und für Profi-Clowns einen Aufbaukurs im Februar (Kn. 50014). „Ich wusste gar nicht, dass wir hier so etwas haben“, wundert sich Jörg Lembke, der seit Herbst allerdings bereits einen neuen Job als Bürgermeister in Bad Oldesloe hat. Reinschauen werde er vielleicht mal, aus Interesse. Noch mehr angetan hat dem Verwaltungschef allerdings das Whiskey-Seminar (9. und 23. Februar, S112) der Reinfelder VHS. Es geht um Herstellung, Eigenschaften und kulturelle Hintergründe traditionell produziertem Whiskey.

Der Kursplan ist in Themengebiete wie „Gesellschaft und Leben“, „Beruf und Karriere“, Gesundheit und Fitness“, Kultur und Gestalten“ unterteilt. „Einen großen Teil nimmt bei uns der Bereich Sprachen und Verständigung ein“, sagt Karin Linnemann, Leiterin der Volkshochschule in Bad Oldesloe. Deutschkurse gebe es sowohl für Muttersprachler (Alphabetisierungskurse) als auch für Fremdsprachler. „Gut besucht sind auch Arabisch und natürlich Englischkurse“, sagt Linnemann. Was im Angebot noch fehle, sei dänisch.

Doch auch bei den Berufs- und Karrierekursen sind einige neue interessante Angebote zu finden, etwa Videoschnitt für Anfänger (Kn. 50405) oder die Programmierung von Microcontrollern (Kn. 50410).

„Sehr gut laufen auch die Computer- oder Smartphonekurse für ältere Menschen“, sagt Tracy Newton, pädagogische Mitarbeiterin bei der VHS Oldesloe.

Auskünfte und Kursanmeldungen sind während der Öffnungszeiten in der neuen VHS-Geschäftsstelle im KuB oder im Internet unter www.vhs-badoldesloe.de möglich.

Auch die Reinfelder Volkshochschule ist im vergangenen Jahr umgezogen. „Die neue Geschäftsstelle befindet sich seit Dezember im neuen Rathaus“, sagt Leiterin Gabi Stöver-Marx.

Das Programmheft, das regelmäßig in einem Verbund der Volkshochschulen Bad Oldesloe und Reinfeld gemeinsam mit der Musikschule herausgegeben wird, beinhaltet mehr als 350 Kurse, Workshops und Lesungen. Das Heft wird am Mittwoch an 29.000 Haushalte im Einzugsgebiet verteilt und in öffentlichen Gebäuden ausgelegt. Es erscheint in einer Auflage von 33.000 Exemplaren. Anmeldungen werden ab Mittwochmorgen entgegengenommen.

Bad Oldesloe

CDU Bad Oldesloe möchte Ortsteilbeiräte einrichten

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Foto: Nirsberger/CDU Bad Oldesoe/hfr

Bad Oldesloe – Die CDU Bad Oldesloe möchte die Entwicklung der Ortsteile stärker unterstützen und dabei auch auf die Landespolitik einwirken.

„Und wie könnte diese Stärkung der Ortsteile besser erfolgen, als durch die Einführung eines Ortsbeirates in Bad Oldesloe?! Damit geben wir den Anliegen unserer wichtigen Außenbereiche viel mehr Gewicht und Wertschätzung“, so Martin Nirsberger, der als Direktkandidat der CDU im Wahlkreis 2 antritt und sich somit auch für fünf Ortsteile verantwortlich fühlt.

„In den Gesprächen mit den Einwohnern der Ortsteile wurde deutlich, dass sie sich eine bessere Vernetzung zur Verwaltung und Politik wünschen. Diesem Wunsch wollen wir nun nachkommen“, untermauert Martin Nirsberger das Anliegen seiner Partei für die Außenbereiche Oldesloes.

Martin Nirsberger, der selbst seit Jahren in Altfresenburg lebt, weiß wovon er spricht.

Doch neben der Einführung eines Ortsbeirates, geht es der CDU vor allem auch um die Ermöglichung von Neu- und Umbauten in den ländlichen Gebieten. Die Außenbereiche verbinden Umwelt und Wohnen sehr gut miteinander, sollen dabei aber nicht nur als die Naturschutzparks der Stadt dienen.

Dem Mehrgenerationengedanken soll hier mehr Raum ermöglicht und die ausgewogene Vereinbarkeit von Wohnen, Landwirtschaft und Natur verstärkt werden.

„Dabei gilt es auch die dörfliche Gemeinschaft mit ihren Vereinen und vor allem Feuerwehren intensiver zu unterstützen, sowie die Stärkung der Infrastruktur, inklusive des öffentlichen Nahverkehrs, voranzubringen“, so Martin Nirsberger abschließend.

Das Thema Ortsteile wird auch am kommenden Samstag, den 28. April Schwerpunktthema beim #Klönschnack von 7 Uhr bis 10 Uhr vor dem Kleinen Bäcker in der Feldstrasse 27 und beim Infostand in der Hindenburgstraße am Vormittag sein.

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Bad Oldesloe

Stadtführungen: Historischer Rundgang durch das alte Oldesloe

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Stadtführerin Sieglinde Demiss-Voigtmann führt die Gäste zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten von Bad Oldesloe. Foto: Stadt Bad Oldesloe

Bad Oldesloe – Von März bis Oktober werden jeden Monat am letzten Sonntag historische Stadtführungen angeboten.

In dem etwa 1,5 Stunden dauernden Rundgang werden die Teilnehmer von der Stadtführerin Sieglinde Demiss-Voigtmann an die schönsten und interessantesten Stellen der Stadt geführt.

Der öffentlich geführte historische Rundgang durch das alte Oldesloe ist der beliebteste Klassiker. Ob das historische Rathaus, der ehemalige Hafen „Bestemünde“, die Peter-Paul-Kirche oder andere Sehenswürdigkeiten: Jede Station hat eine interessante Geschichte.

Die historischen Stadtführungen sind ein Angebot der Stadt Bad Oldesloe und für die Teilnehmer kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die Erlebnis- und Kostümführungen. Die Teilnehmer erleben während einer teilweise szenischen Darstellung Bad Oldesloe im Mittelalter, als die Schiffe auf der Trave noch aus Holz waren und Bad Oldesloe ein wichtiger Handelsumschlagplatz zwischen den Hansestädten war.

Diese Stadtführungen erwecken die Oldesloer Geschichte von der „Burg – Salzstadt – Kreisstadt” zum Leben. Die Kostüm- und Erlebnisführungen sind kostenpflichtig, um eine Anmeldung in der Stadtinfo wird gebeten. Alle Termine für die Stadtführungen 2018 sind online unter www.badoldesloe.de/stadtrundgang zu finden.

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Einwohnerzahl steigt, Kaufkraft sinkt: Bad Oldesloe wird ärmer

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Einzelhandel (Symbolbild). Shutterstock.com

Bad Oldesloe – Die Bevölkerung der Kreisstadt wird ärmer – statistisch gesehen. Im Gegensatz zu anderen Städten im Kreis Stormarn sinkt in Bad Oldesloe die Kaufkraft, während gleichzeitig die Einwohnerzahl steigt. Das hat Auswirkungen auf das Entwicklungspotenzial des Einzelhandels, wie eine Untersuchung der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) im Auftrag der Stadtverwaltung belegt.

Zwischen 2011 und 2016 ist die Bevölkerungszahl in Bad Oldesloe um 3,3 Prozent auf 25.096 Einwohner gestiegen. Im gleichen Zeitraum verringerte sich das Kaufkraftniveau um 0,1 Prozent. Zum Vergleich: In Bargteheide stieg die Kaufkraft um 0,7, in Ahrensburg sogar um 1,3 Prozent.

„Dass sich die Kaufkraft im Gegensatz zu anderen Städten im Kreis bei uns zurück entwickelt, ist erschütternd“, sagte Uwe Rädisch (CDU) im Bau- und Planungsausschuss. Eigentlich seien zwei bis drei Prozent Zuwachs prognostiziert worden. „Wir müssen darüber nachdenken, wo die Ursachen liegen“, so Rädisch.

Für Hendrik Holtz (Die Linke) kommen die Zahlen nicht überraschend: „Es ist eine gewisse Verarmung zu beobachten und Leute, die wenig haben, können auch wenig kaufen.“

Das  schlägt sich auch in den Ergebnissen des Gutachtens wieder. Im Bereich der Lebensmittel- und Drogeriemärkte hat Bad Oldesloe eine Grenze erreicht. Demnach könnten weitere Neuansiedlungen das bestehende Gleichgewicht zerstören und dem Einzelhandel in der Innenstadt gefährlich werden. Die GMA empfiehlt allerdings auch, ausgewählten Märkten bauliche Erweiterungen zu ermöglichen. „Der Trend geht zu breiteren Gängen und niedrigeren Regalen, wodurch der Flächenbedarf steigt“, erklärte Florian Komossa. Der GMA-Marktforscher geht davon aus, dass sowohl der Penny-Markt in der Lübecker Straße als auch die Aldi-Filiale mittelfristig Erweiterungsbedarf anmelden werden. Positiv immerhin, auch das hat die Untersuchung ergeben, 90 Prozent der Oldesloer kaufen auch in der Stadt ein.

Der Bau- und Planungsausschuss hat beschlossen, die GMA-Empfehlung in das Einzelhandelsentwicklungskonzept zu berücksichtigen und Märkten, die Bedarf anmelden, potenziell eine Erweiterung der Flächen zu ermöglichen.

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