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Ratgeber

Massentierhaltung: Ein Referat über das tolerierte Grauen

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Dr. Hans-Heinrich Fiedler wird am 24. Januar über die Massentierhaltung und ihre Folgen in der St. Johanneskirche sprechen. Foto: soylentnetwork

Dr. Hans-Heinrich Fiedler wird am 24. Januar über die Massentierhaltung und ihre Folgen in der St. Johanneskirche sprechen. Foto: soylentnetwork

Ahrensburg – Schwein, Pute und Huhn – Sache oder Mitgeschöpf? Über diese Frage auch im alltäglichen Leben nachzudenken, das fordert Dr. Hans-Heinrich Fiedler in seinem Vortrag „Über die Mitgeschöpflichkeit der Tiere“ am Dienstag, 24. Januar in der St. Johanneskirche.

Der Förderverein St. Johannes Ahrensburg lädt Interessierte ab 19.30 Uhr zu einem Vortrag des Tierschutz-Experten über die Massentierhaltung und ihre Folgen. Dabei vertritt der Tierarzt und engagierte Christ eine klare Haltung. Eine große Rolle bei dem Vortrag spielen die sogenannten Nutztiere, also Tiere, die vom Menschen wirtschaftlich als Mast- und Schlachttiere genutzt werden.

Fiedler plädiert dafür, dass auch die Nutztiere wie der Mensch Teil von Gottes Schöpfung seien und daher ebenso vor Leiden, Schmerzen und Schäden bewahrt werden müssten. Diese These vertritt der berufene Tierschützer auch in seinem 2014 erschienenen Buch „… und herrschet über das Vieh…“.

Fiedler liefert fundierte Zahlen, Fakten und eine eindeutige Position zur industriellen Nutztierhaltung. Dabei soll der Vortrag als Informationsquelle und Denkanstoß dienen. Der Fachtierarzt für Pathologie liefert Infos über artgerechte Tierhaltung in der nachhaltigen Bewirtschaftung sowie Massentierhaltung. Dabei wird ebenso auf die artspezifischen, natürlichen Verhaltensweisen der einzelnen Tierarten eingegangen. Auch werden Hinweise zu Qualitätssiegeln, Labels, Kennzeichnung von Eiern, zu Zucht, Mast, Transport und Schlachtung gegeben.

Dr. Hans-Heinrich Fiedler: Dr. Hans-Heinrich Fiedler kam als Fachtierarzt über 30 Jahre lang mit den Folgen der Massentierhaltung in Berührung. Foto: Privat

Dr. Hans-Heinrich Fiedler kam als Fachtierarzt über 30 Jahre lang mit den Folgen der Massentierhaltung in Berührung. Foto: Privat

Zudem geht Fiedler auf die globalen Folgen des hohen Fleischkonsums für Welthunger, soziale Gerechtigkeit, Gesundheit, für Ökologie und biologische Vielfalt ein. So wird erläutert, welche Folgen eine auf Konsum und Wachstum ausgerichtete landwirtschaftliche Tierhaltung hat.

Dr. Hans-Heinrich Fiedler ist Mitglied des Tierärztlichen Forums für verantwortbare Landwirtschaft. Als Fachtierarzt für Pathologie, einem Teilgebiet der Medizin, das sich mit abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen von Lebewesen beschäftigt, arbeitete er über dreißig Jahre in einem Untersuchungsamt in Niedersachsen. So kam Fiedler auch mit den Folgen der Massentierhaltung in Berührung. Mit dem Vortrag will der Veterinär Anregungen geben, wie das Tier als Mitgeschöpf im alltäglichen sowie kirchlichen Handeln verankert werden kann. Um durch das eigene Verhalten eine Veränderung zu erzielen, müsse dabei das Prinzip der „Mitgeschöpflichkeit“ auch im Alltag gelebt werden.

Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.

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Familie und Freizeit

Wie gut ist der Verbraucherschutz

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Sütterlin-Waack.
Foto: CDU/Frank Peter/Hfr

Bad Oldesloe – Die CDU möchte in Bad Oldesloe gerne über den Verbraucherschutz diskutieren. Dazu kommt die stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Schleswig-Holstein, Dr. Sabine Sütterlin-Waack, am 18. September ab 19 Uhr ins Bürgerhaus, Mühlenstraße, und spricht über das Thema „Sichere Lebensmittel, Lärmschutz, Luftbelastung – Wie gut ist unser Verbraucherschutz?“.

„Die Themen des Verbraucherschutzes sind besondere Themen für die Bürger: Langfristig drängend, wie die Lärmbelastung an Autobahnen – wie der seit 20 Jahren versprochene und noch nicht umgesetzte Lärmschutz für Hamberge – oder auch brandaktuell wie jüngst der Skandal belasteter Eier die aus Belgien kommend in ganz Europa gefunden wurden. Sabine Sütterlin-Waack will darüber berichten, wie gut der Verbraucherschutz in Schleswig-Holstein  im Spannungsfeld von Landes-, Bundes- und Europapolitik aufgestellt ist“, laden die Organisatoren ein.

Für bundespolitische Aspekte steht der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann bereit, der auch in das Thema einführen und Sütterlin-Waack vorstellen wird.

Der Eintritt ist frei. 

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Ratgeber

Bundestagswahl: Wen wählen? Der Wahl-O-Mat hilft

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Foto: Bpb/hfr

Berlin / Stormarn – Am 24. September wird der neue Bundestag und somit indirekt der neue Kanzler oder die amtierende Kanzlerin gewählt.  Doch viele Wahlberechtigte sind noch unentschieden. Und welche Partei steht eigentlich für welche Thesen ? Hilfe bei der Wahlentscheidung bietet der Wahl-O-Mat .32 von 33 bei der Bundestagswahl zur Wahl stehenden Parteien haben auf Thesen reagiert, die die Redaktion des Wahl-O-Maten aufgestellt hat. Mit dem interaktiven Tool kann nun also jeder Nutzer testen, welche Partei er wählen sollte oder eher nicht, beziehungsweise mit welcher der zur Wahl stehenden Parteien seine eigenen Überzeugungen am Besten übereinstimmen. 

Bei der Parteienauswahl  für den Wahl-O-Maten wird keine Art von Vorsortierung oder Filterung durchgeführt. 

Grundsätzlich gilt als Kriterium, dass alle Parteien und politischen Vereinigungen am Wahl-O-Mat teilnehmen dürfen, die mit einer Landesliste zur Bundestagswahl zugelassen werden. Somit können aber auch Parteien im Wahl-O-Mat auftauchen, die vom Verfassungsschutz des Bundes oder der Länder beobachtet werden und als extremistisch eingestuft werden. Welche Parteien als extremistisch eingestuft werden, kann man auf den Seiten des Verfassungsschutzes nachlesen.

Und so funktioniert der Wahl-O-Mat online: Im Prinzip ist er ein Frage-und-Antwort-Tool, das zeigt, welche zu einer Wahl zugelassene Partei der eigenen politischen Position am nächsten steht. 38 Thesen können mit „stimme zu“, „stimme nicht zu“, „neutral“ oder „These überspringen“ beantwortet werden – alle zur Wahl zugelassenen Parteien können auf die gleiche Weise antworten. Auf diese Weise können die Nutzer die eigenen Antworten mit denen der Parteien abgeglichen, der Grad der Übereinstimmung mit den ausgewählten Parteien wird errechnet. 

Das Tool wird anonym genutzt. Wichtig bleibt am Ende, dass man am 24. September seine demokratische Möglichkeit nutzt und zur Wahlurne geht. 

Hier geht es zum Wahl-O-Mat

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Familie und Freizeit

Feuerwehren präsentieren sich auf der „Norla“

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Flori Feuer und die Eventanlage „Feuertaufe“ sind Höhepunkte auf der Norla.
Foto: LFV SH /hfr

Schleswig-Holstein/Rendsburg – Sie sind immer da, wenn Menschen in Not sind – die Feuerwehren in Schles-wig-Holstein. 1350 Freiwillige Feuerwehren mit rund 50.000 Männern und Frauen sowie vier Berufsfeuerwehren und 23 Werk- und Betriebsfeuerwehren stehen 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr für die Sicherheit der Mitbürger parat. Ein Sicherheitsnetz, das seinesgleichen vergeblich sucht. Wer oder was die Feuerwehr aber eigentlich ist, wissen die wenigsten.

Vor diesem Hintergrund ist ein Besuch beim Stand des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein auf der NORLA in Rendsburg vom 7. – 10. September eine gute Möglichkeit, um sich über die Arbeit der Wehren im Land zu informieren. 

Am Eingang Nord präsentieren sich die Feuerwehren des Landes mit einem bunten Programm – und zwar sowohl für aktive Feuerwehrleute und solche die es werden wollen, als auch für Besucher, die gezielte Infos suchen. Der Verband informiert über Heimrauchmelder, gibt Sicherheitstipps an einem „Gefahrenhaus“ und hält für Kinder ein Glücksrad mit tollen Preisen bereit. Auch an einem Defibrillator können Interessierte trainieren und Hemmungen für einen eventuellen Realfall ablegen.

Mit einem Reaktionsspiel kann Geschicklichkeit getestet werden und die Tagessieger gewinnen Familienkarten für den Hansa-Park, Freikarten für die Polizei-Show 2017 oder  das „Jump and Race“ in der Sparkassen-Arena. An einem „Feuertrainer“ können echte Brände gelöscht werden. Aktive Feuerwehrleute können sich über die aktuellen Verbandsthemen, moderne Marketingmaßnahmen und die Facharbeit des Verbandes informieren.

Optischer Höhepunkt am Stand der Feuerwehren ist sicher die riesige aufblasbare Eventanlage „Feuertaufe“: Sieben Meter hoch, zwölf Meter tief und zehn Meter breit ist diese Feuerwehrerlebnisanlage, in der Kleine und Große zwei Hindernisparcoure überwinden müssen, um danach fünf Meter in die Tiefe rutschen zu können

Wieder dabei ist in diesem Jahr eine Bastelaktion für Kinder, die aus alten Feuerwehrschläuchen eigene Schlüsselanhänger basteln können. „Flori Feuer“  wird am Samstag und Sonntag am Messestand auftreten, Brandschutztipps vermitteln und mit Kindern das „Flori-Feuer-Lied“ einüben. Spaß ist dabei garantiert.

Zum Verkauf kommt auch in diesem Jahr wieder die beliebte Edeka-Feuerwehr-Mettwurst. Vor dem eigentlichen landesweiten Verkaufsstart am 1. Oktober in allen Edeka-Märkten gibt es die Wurst auf der NORLA zum Sonderpreis von drei Euro. Ein Euro davon fließt dabei direkt in die Nachwuchsarbeit der Feuerwehren.

Am Samstag von 15 bis 16 Uhr ist der Feuerwehr-Musikzug Nortorfer Land am Mes-sestand zu Gast und gibt ein Platzkonzert. Begleitet wird das Messeangebot von täglich bis zu 30 ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleuten aus dem ganzen Land. Geöffnet ist die NORLA von Donnerstag bis Sonntag, jeweils von 9 bis 18 Uhr.

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