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Bad Oldesloe

Rudi Herzog Pokal : Favoriten stürzen, nur der SV Eichede nicht

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sveich

Der Moment des Turniersieges

Bad Oldesloe – Der SV Eichede hat sich zum vierten Mal in Folge den Rudi Herzog Pokal des VfL Oldesloe gesichert. Der Titelverteidiger – der mit der zweiten Mannschaft in das Turnier startete – besiegte im Finale den Bargfelder SV mit 4:4. Der Kreisligist gehörte genau wie JuS Fischbek als A-Kreisklassen-Mannschaften zu den beiden Überraschungen des Turniers.

Die eher negativen Überraschungen erlebten im Turnier die zum Favoirtenkreis gehörenden Verbandsligisten SV Preußen Reinfeld. Die Reinfelder spielten gegen den VfL Oldesloe, JuS Fischbek und gegen den SSV Pölitz jeweils exakt drei Mal 3:3 und schieden mit nur drei Punkten aus der Vorrunde zwar ohne Niederlage, aber auch ohne Sieg aus dem Turnier aus.

Ebenfalls mit Chancen auf den Titel angereist war das Team von GW Siebenbäumen. Doch nach zwei Siegen ging das Team gegen den SV Eichede II mit 2:7 baden und die sechs Punkte reichten auf Grund des Torverhältnisses nicht für das Halbfinale und somit auch nichtmal für das Spiel um Platz 3 – eine ziemlich große Überraschung.

Doch auch wenn am Ende die Steinburger den Pokal wieder in die Höhe recken konnten, waren sie zuvor schon ins Straucheln gekommen. Die SG Union / Grabau überraschte den SVE II direkt im ersten Spiel und führte schnell 2:0. Doch die Rot-Weißen drehten die Partie noch mit Mühe zu einem 2:3. Gegen den Bargfelder SV unterlag man in der Vorrunde sogar mit 0:1. Doch gegen GW Siebenbäumen gelang dann das besagte 7:2 und die Steinburger hatten ihren Favoritenstatus zurück.

Jubel beim Bargfelder SV über den Finaleinzug

Jubel beim Bargfelder SV über den Finaleinzug

Der Finalgegner Bargfelder SV spielte sich überraschend stark durch die Vorrunde und besiegte im Halbfinale mit JuS Fischbek den zweiten Überraschungshalbfinalisten. Die Fischbeker waren sogar nur im Hauptfeld an den Start gegangen, weil der SV Hamberge als Qualifikationssieger so vom Sieg überrascht war, dass am Sonnabend bereits andere Verpflichtungen bestanden. Somit ging Fischbek als Zweiter des Qualifikationsturniers in den Kampf um den Pokal und ließ in der Gruppe die Gastgeber vom VfL Oldesloe und Verbandsligist Preußen Reinfeld hinter sich.

Der VfL Oldesloe selbst nutzte seine Chancen trotz guter Offensivleistungen nicht. So blieb der Weg ins Halbfinale durch eine zu hohe Niederlage gegen den SSV Pölitz am Ende verwehrt.

Siegerfoto : SV Eichede II

Siegerfoto : SV Eichede II

Und auch wenn im Endeffekt alle Favoriten ins Straucheln kamen und zumeist sogar fielen: im Neunmeterschießen des Finals nach einem furiosen 4:4 ging der Titel dann doch wieder nach Eichede.

Auffällig war im gesamten Turnier in diesem Jahr, dass die Partien vor den 250 Zuschauern deutlich ruppiger geführt wurden als bei vorherigen Ausgaben. Die Folge waren auch zahlreiche Zweiminutenstrafen und gelbe Karten. Der SV Eichede kassierte sogar eine rote Kart – für Schiedsrichterbeleidigung.

Es wurde also dem Publikum viel Action geboten – auch wenn der Ballzauber ein wenig gegen Energie- und Willensleistungen ausgetauscht wurde.

Bester Torhüter wurde Florian Hoefel vom SV Eichede II

Bester Torschütze mit sechs Treffern: Maximilian Röbl ( JuS Fischbek )

 

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Bad Oldesloe

Nach Legionellen-Alarm: Travebad auf unbestimmte Zeit geschlossen

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Das Oldesloer Travebad bleibt geschlossen. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Das Travebad bleibt auf unbestimmte Zeit geschlossen. Noch am Mittwoch hieß es seitens der Vereinigten Stadtwerke, dass die Oldesloer Schwimmhalle nach einem Defekt an der Wasseraufbereitungsanlage und der Kontamination einer Dusche mit Legionellen am Freitag öffnen sollte.

Einen neuen Öffnungstermin konnten die Stadtwerke nicht nennen. „Mit dem Gesundheitsamt wurde vor Ort eine Lösung abgestimmt“, sagt Stadtwerke-Sprecherin Vibeke Johansen. Bei einer Erklärung des Problems gibt sich das Unternehmen wage: „Die Vereinigten Stadtwerke arbeiten jetzt mit Hochdruck an einer Behebung.“ Es geht weiterhin um eine Störung im Bereich der Duschen.

Das hatte Travebad-Chefin Ulrike Handwerk bereits am Mittwoch mitgeteilt und dennoch eine Wiedereröffnung am Freitag in Aussicht gestellt. So könne die betroffene Dusche gesperrt und der Betrieb wieder aufgenommen werden. Das ist offenbar nicht der Fall.

DLRG sagt Schwimmtraining ab

DLRG-Vorsitzender Dominic Geerken ist genervt, dass die Stadtwerke auch den neuen Öffnungstermin nicht einhalten konnten: „Wir haben unser Schwimmtraining bis auf weiteres abgesagt.“ Es sei mal an der Zeit, dass die Stadtwerke eine klare Aussage treffen, findet Geerken: „Gerade wir als Verein müssen ja mal planen können.“ Immerhin seien sie diesmal direkt vom Betreiber informiert worden und nicht erst durch die Presse.

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Bad Oldesloe

Entwurf vorgestellt: Das wird das neue Stadtlogo von Bad Oldesloe

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Tim Krüger, Prokurist der Hamburger Agentur „Orange Cube“ stellte dem Oldesloer Hauptausschuss das neue Logo vor. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Für die einen ist es modern und zukunftsorientiert, für die anderen Geldverschwendung: Bad Oldesloe bekommt ein neues Stadtlogo. Der Entwurf wurde jetzt dem Hauptausschuss vorgestellt.

„Das alte Logo ist nicht hässlich, aber es passt nicht mehr zum neuen Leitbild der Stadt“, sagt Tim Krüger, Prokurist von „Orange Cube“. Die Agentur hat sich mit dem Entwurf gegen die anderen Teilnehmer des Wettbewerbes durchgesetzt. Das neue Logo solle ein Miteinander von Kultur, Umwelt, Wirtschaftskraft, Gemeinsinn, Infrastruktur und die Lage zwischen den Metropolen Hamburg und Lübeck vereinen.

Das Ergebnis: Der Stadtname in fett und kursiv mit einem bunten Kreis in der Mitte, der sich entgegengesetzt des Uhrzeigersinnes dreht und das „O“ von Oldesloe ersetzt. Ein Unterleger transportiert das Motto „Die Beste Trave Stadt“.

Das neue Stadtlogo, entworfen von der Hamburger Agentur „Orange Cube“. Details wie Farbgebung können sich noch ändern.

„Auf einer abstrakten Ebene soll der Kreis die Stärken und die Dynamik der Stadt widerspiegeln“, erklärt Krüger die Gedanken hinter dem Entwurf. Die Gedanken der Hamburger Agentur konnte nicht jeden im Ausschuss überzeugen.

„Das Logo sieht aus wie das einer Briefkastenfirma aus Luxemburg“

Hendrik Holtz (Die Linke) fand klare Worte zu dem Entwurf: „Das Logo sieht aus wie das einer Briefkastenfirma aus Luxemburg, es fehlt nur noch ‚Holding‘ dahinter.“ Das alte Logo sei deutlich besser. Für ihn ist das reine Geldverschwendung: „Wir haben ein dickes Haushaltsloch, wie sollen wir so eine Ausgabe den Leuten erklären?“

Zum Vergleich: Das bisherige Stadtlogo

Für zügellose Begeisterung sorgte der Entwurf auch bei anderen Ausschussmitgliedern nicht. „Ich habe ein zwiespältiges Gefühl zu einem derart verdichteten Logo“, sagt Björn Wahnfried (SPD) und brachte dann doch so eine Art Lob über die Lippen: „Es gefällt mir schon…etwas.“

„Es macht sich gut als Briefkopf“

Bei der CDU, Grünen und Freien Bürgern (FBO) stößt der Entwurf auf Zustimmung: „Die Klarheit hat mich überzeugt und das Logo macht sich gut als Briefkopf“, so Uwe Rädisch (CDU).

Hinrich Stange (FBO): „Ich finde das neue Logo toll, es wirkt unternehmerfreundlich und modern.“

Hartmut Jokisch (Bündnis 90/Die Grünen): „Es ist die Investition wert. Bad Oldesloe ist Bundesweit ein Synonym für Provinz und wir tun gut daran, uns deutlicher in der Region zu positionieren.“

Das Logo kostet die Stadt übrigens knapp 4500 Euro. Der Hauptausschuss hat sich in der Beratung einstimmig gegen die Erstellung eines Anwenderhandbuches ausgesprochen, das nocheinmal 11300 Euro extra gekostet hätte.

Das neue Logo würde mehrheitlich beschlossen. Einzig die Farbgebung soll noch überarbeitet werden. Die Stadtverordnetenversammlung (25. September, 19.30 Uhr, KuB-Saal) muss noch zustimmen.

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Familie und Freizeit

Herbstbasar im Oldesloer Waldorfkindergarten

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Foto: FIscher

Bad Oldesloe – Seit 30 Jahren gibt es in Bad Oldesloe einen Waldorfkindergarten. Und auch im Jubiläumsjahr wird zum Herbstbasar geladen. Am Sonnabend, 23. September, findet die Veranstaltung von 14 bis 17 Uhr am und in dem Gebäude im Rümpeler Weg statt. 

Zu bestaunen und erwerben gibt es Kunsthandwerk oder auch Köstlichkeiten aus der Cafeteria. Auf dem Programm stehen außerdem Waffelhäuschen, Märchenerzähler, ein Kinderatelier, Kinderschminken, das Suchen von „Edelsteinen“ und weitere Aktionen für die kleinen und großen Besucher. 

Der Basar richtet sich nicht nur an Waldorfkindergartenkinder und ihre Verwandeten. „All Gäste sind uns herzlich willkommen“, sagen die Organisatoren. 

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