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Kultur

Stormarner Kinderatelier kooperiert mit "Mamülei"

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Freuen sich auf die Zusammenarbeit bei der Durchführung des Stormarner Kinderateliers: Julia Kölle (Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, Bereich Kunst & Kultur), Britta Hameyer-Voigts (Atelier Mamülei, Kursleiterin), Maria Müller-Leinweber (Atelier Mamülei, Leiterin des Ateliers und Kursleiterin), Christine Petersen (Atelier Mamülei, Kursleiterin), Cordula Ropohl-Berend ( Atelier Mamülei, Kursleiterin) und Dr. Katharina Schlüter (Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, Leiterin Kunst & Kultur, Kuratorin). Foto: Sparkassen Kulturstiftung/hfr

Julia Kölle (Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, Bereich Kunst & Kultur), Britta Hameyer-Voigts (Atelier Mamülei, Kursleiterin), Maria Müller-Leinweber (Atelier Mamülei, Leiterin des Ateliers und Kursleiterin), Christine Petersen (Atelier Mamülei, Kursleiterin), Cordula Ropohl-Berend ( Atelier Mamülei, Kursleiterin) und Dr. Katharina Schlüter (Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, Leiterin Kunst & Kultur, Kuratorin). Foto: Sparkassen Kulturstiftung/hfr

Ahrensburg / Stormarn – Das Stormarner Kinderatelier hat sich in den vergangenen Jahren als fester Bestandteil im kunstpädagogischen Angebot der Region etabliert. Ab 2017 erhält das Programm tatkräftige Unterstützung: Das Atelier Mamülei aus Ahrensburg wird fester Kooperationspartner.

Die Workshops für Kinder werden in Zukunft von den Mitarbeiterinnen des Ateliers geleitet und teilweise in dessen Räumlichkeiten durchgeführt. Jeweils der zweite der in Ahrensburg stattfindenden Termine wird im Atelier Mamülei ausgerichtet. Bereits in der Vergangenheit hat die Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn bei der Durchführung einiger Kinderatelier-Termine erfolgreich mit dem Atelier Mamülei zusammengearbeitet.

Im Rahmen des Stormarner Kinderateliers bietet die Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn zu ihren Kunstausstellungen, die in der Galerie im Marstall Ahrensburg und in der Galerie in der Wassermühle Trittau stattfinden, jeweils einen Workshop für Kinder von sechs bis zwölf Jahren an. Dabei entdecken die Mädchen und Jungen zunächst gemeinsam mit KunstvermittlerInnen die ausgestellten Werke und werden anschließend selbst kreativ: Sie probieren sich aus, wenden verschiedene Materialien und Techniken an und schaffen ihr eigenes Kunstwerk für zu Hause.

Die Kosten für einen Workshop-Tag belaufen sich auf fünf Euro pro Kind. Alle darüber hinaus anfallenden Kosten trägt die Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn.

Das Atelier Mamülei als neuer Kooperationspartner des Kinderateliers wurde 2011 von Maria Müller-Leinweber gegründet und ist ein Haus für Kunst und Kreativität. So veranstaltet das Atelier regelmäßig verschiedene Kurse. Zudem gibt es Räume, die dauerhaft von KünstlerInnen unterschiedlicher Sparten als Arbeitsplatz genutzt werden. Derzeit bieten sechs Dozentinnen fortlaufende Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.

Unterrichtet werden Mal- und Zeichentechniken, Druck, Collage und plastisches Gestalten. In allen Kursen geht es um die (Weiter-)Entwicklung von künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten. Wichtig sind den Kursleiterinnen aber auch die Förderung der Kreativität, die Anregung der Phantasie sowie die Experimentierfreude.

Über die Zusammenarbeit sagt Dr. Katharina Schlüter, Leiterin Kunst und Kultur bei den Stiftungen der Sparkasse Holstein: „Das kunstpädagogische Angebot ist ein wichtiger Bestandteil unserer Stiftungsarbeit. Die Kursleiterinnen vom Atelier Mamülei sind durch ihre künstlerischen Ausbildungen, ihre pädagogische Erfahrung und vor allem ihren Enthusiasmus ein echter Gewinn für das Stormarner Kinderatelier. Hinzu kommt das Potenzial der Atelierräume, in denen man mit anderen Materialien und Techniken als in den Galerieräumen arbeiten kann.“

Maria Müller-Leinweber: „Wir freuen uns, nun ein fester Bestandteil des Kulturangebotes der Stiftung zu sein. Die spannenden Ausflüge in die Kunst sind für die Kinder sehr wertvoll und für meine Kolleginnen und mich ist jede Ausstellung eine Herausforderung und Inspiration zugleich, sich etwas Neues für die Mädchen und Jungen auszudenken und mit ihnen gemeinsam kreativ zu werden.“

Die nächsten Termine:

Bereits im Januar und Februar 2017 finden die nächsten Kinderateliers statt:

Zur Ausstellung „Sven-Neygenfind – Kampf um Irgendetwas II“ (Malerei)
Sa., 21. Januar in der Galerie im Marstall Ahrensburg und
Sa., 28. Januar im Atelier Mamülei
Jeweils 15 bis 17 Uhr, die beiden Termine bauen aufeinander auf

Zur Ausstellung „Heiko Wommelsdorf – Räume“ (Klangkunst)
Sa., 25. Februar in der Galerie in der Wassermühle Trittau, 15 bis 17 Uhr

Anmeldung:
Die Workshops sind auf zehn Kinder beschränkt, verbindliche Anmeldungen bitte bis spätestens drei Tage vor Termin an:
info@stormarner-kinderatelier.de
oder telefonisch unter 04102 707 810 15

Weitere Informationen: www.stormarner-kinderatelier.de

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Kultur

Glinde: „Comedian Harmonists today“ live auf der Bühne

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Foto: Kuno Rudolph/hfr

Glinde – Die Stadt Glinde präsentiert am Samstag, 09. Dezember 2017 um 20 Uhr im Theater im Forum, Oher Weg 24 in Glinde, „Joseph, wir brauchen einen Krippenplatz“ von und mit den Comedian Harmonists Today. Zum Weihnachtskonzert kommt die Gruppe aus Berlin diesmal wieder im typischen Harmonists-Stil, aber nun wird es weihnachtlich.

„Begleiten Sie Maria und Joseph in der guten alten Weihnachtsgeschichte (mit einem liebevollen Augenzwinkern) auf ihrer „Suche nach einem Krippenplatz“ in unserer heutigen Zeit“, lautet das Motto. Mit Geschichten und Gedichten zur Weihnachtzeit, verpackt in bekannte „Hits“ und Evergreens der Comedian Harmonists Today, wird der Advent nicht nur besinnlich, sondern „harmonistisch“.

Die Comedian Harmonists Today, bekannt aus Oliver Berbens Filmreihe „Das Adlon. Eine Familiensaga“ (Regie: Uli Edel, ZDF 2013), sind aktuell im Schlosspark Theater Berlin unter der Leitung von Dieter Hallervorden zu sehen. Sie sind die Hauptdarsteller aus der Uraufführung „Comedian Harmonists 2. Teil – Jetzt oder nie“ am Theater am Kurfürstendamm (Regie: Martin Wölffer, Autor: Gottfried Greiffenhagen, Musik: Jörg Daniel Heinzmann).

Seitdem stehen die fünf hervorragenden Sänger und der Pianist gemeinsam auf der Bühne. Mittlerweile können sie auf zahlreiche Premieren und viele Gala- und Fernsehauftritte zurückblicken. Und wenn man sich fragt, wie die weltberühmte Gruppe aus den goldenen Zwanzigern heute klingen würde, kann man das in den neuen Arrangements von zum Beispiel Songs der neuen deutschen Welle nicht nur hören sondern erleben.

Karten sind zum Preis von 14  bis 22 Euro in der Theaterkasse im Rathaus, (Zi. 316) Markt 1, 21509 Glinde, Telefon 040-71002 213, Mail: christina.kriegs-schmidt@glinde.de, erhältlich

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Kultur

Bargteheide: Abendmusik am Gymnasium Eckhorst

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Foto: Schwarz/hfr

Bargteheide – Das Gymnasium Eckhorst lädt am Donnerstag, 23. November um 18.30 Uhr, zu einem Konzert in der Schule ein.

Neben einzelnen Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums werden sich insbesondere die Ensembles der Schule präsentieren. Die Musikklasse 6a wird mit einem Raggae auftreten, die 7d u. a. mit einer Version des Cup-Songs, mit dabei sein werden die Chor-AG, die Orchester-AG und das Enrichment-Ensemble.

Die Orchester-AG führt zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Freien Waldorfschule Bargteheide eine Zusammenfassung des Mittsommerspiels auf, das im Sommer im Kleinen Theater Bargteheide erfolgreich über die Bühne ging. Jetzt haben wir die Gelegenheit, dieses fantasievolle und farbenreiche Stück auch im Eckhorst-Gymnasium zu erleben.

Das Enrichment-Ensemble, ein Zusammenschluss mehrerer Schüler unterschiedlicher Bargteheider Schulen, präsentiert eine dreisätzige Eigenkomposition des Eckhorst-Schülers Lukas Günther.

Interessierte sind herzlich zum Konzert in der Kuhle der Gymnasiums eingeladen. Der Eintritt ist frei, es wird aber um Spenden gebeten, die der musikalischen Arbeit des Gymnasiums zugute kommen sollen. In der Pause wird es eine kleine Verköstigung durch den Abiturjahrgang geben.

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Bad Oldesloe

„FAUST“: Startschuss für neue Opernproduktion in Bad Oldesloe

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Das junge Opernensemble mit Regisseur Jürgen Weber (li). Foto: Christine Rudolf

Bad Oldesloe/Lübeck – In der Musikhochschule Lübeck wird wieder fleißig geprobt. Dort entsteht die dritte Oper, die die Musikhochschule Lübeck (MHL) und das Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe (KuB) im Rahmen ihres Kooperationsprojekts Junges Musiktheater produzieren. Am 12. Januar 2018 feiert „FAUST“ im KuB Premiere.

Auf der Bühne stehen neun Gesangssolisten sowie ein Kammerorchester der MHL unter musikalischer Leitung von Professor Robert Roche. Als Regisseur konnte das Multitalent Jürgen R. Weber gewonnen werden – als Schauspieler, Regisseur, Autor, Kostümbildner und Bühnenbildner wechselt er spielend die Genres. In den letzten Jahren hat Weber Opern an großen Bühnen inszeniert, aber auch immer wieder beim Fernsehen gearbeitet – von „Löwenzahn“ über „Sturm der Liebe“ bis zu Dokumentar- und Horrorfilmen hat er dabei kein Genre unbearbeitet gelassen.

Erzählt wird in der Operninszenierung im KuB die Geschichte des alternden Faust, der auf sein Leben zurückblickt und die entscheidenden Momente noch einmal durchlebt. Alle Rollen werden im Wechsel von den verschiedenen Darstellerinnen und Darstellern gespielt. Verständlich bleibt das Stück dennoch – auch für Menschen, die Goethes „Faust“ nicht gelesen haben. Es ist Weber wichtig, dass seine Inszenierung auch ohne Vorkenntnisse verstanden werden kann. „Ich bin noch mit dem Faust aufgewachsen und kann ‚Faust I‘ fast komplett auswendig. Aber das ist heute nicht mehr selbstverständlich. Meine Tochter hat den ‚Faust‘ in der Schule nicht durchgenommen. Die Inszenierung ist für ‚Faust‘-Einsteiger absolut geeignet – für Kenner, die vieles wiederentdecken, wird sie ein doppelter Genuss.“

Schon bei den ersten Proben fällt auf, dass der Regisseur Weber sehr körperlich mit den jungen Sängerinnen und Sängern arbeitet. „Die Art der Opernausbildung führt häufig zu einem etwas statischen Auftreten. Ich habe Erfahrung auch im Musical gesammelt, im Schauspiel, in der Oper, im Film. Mich interessiert es, Genregrenzen aufzubrechen und etwas vom amerikanischen Musiktheater in die deutsche Opernausbildung einzubringen.“ Es wird Tanzszenen geben, Choreografien, sehr emotionale Momente und viel Komik – eine Mischung, die für Oper eher untypisch ist und die die Zuschauer überraschen wird.

Mit „FAUST“ setzen MHL und KuB ihre Kooperation Junges Musiktheater fort, in deren Rahmen bereits die Opernproduktionen „Mad Lovers“ und „Gefährliche Liebschaften“ gezeigt wurden. Mitte des Jahres sah es durchaus noch schwierig aus für die Weiterführung des gemeinsamen Projekts: In Anbetracht der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel sah sich der Sachbereich Kultur der Stadt Bad Oldesloe gezwungen, den ursprünglich im Kooperationsvertrag vereinbarten Kostenanteil zu reduzieren. Letztendlich rang sich die MHL dazu durch, den wegfallenden Anteil des KuBs aufzufangen. Inken Kautter, Leiterin des städtischen Kulturbereiches, ist sichtbar glücklich über den guten Ausgang: „Ich freue mich sehr darüber, dass wir die Zusammenarbeit weiterführen können. Die ersten beiden Produktionen haben gezeigt, was für eine Bandbreite moderne Oper hat und wie viel es für die Zuschauer des KuBs bei diesem Format zu entdecken gibt.“  

Die Premiere von „FAUST“ findet am Freitag, 12. Januar 2018, um 20 Uhr im KuB Bad Oldesloe statt. Weitere Aufführungen folgen dort am Samstag, 13. Januar 2018, um 20 Uhr und am Sonntag, 14. Januar 2018, um 17 Uhr. Tickets sind ab dem 22. November 2017 online unter kub-badoldesloe.de und in der Stadtinfo in Bad Oldesloe (Beer-Yaacov-Weg 1, Tel. 04531/504-199) erhältlich.  

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