Foto: Fischer (Symbolbild)
Foto: Fischer (Symbolbild)

Bad Oldesloe/Leezen In Leezen ist die Geflügelpest ausgebrochen. Das teilt der Kreis Stormarn mit. In der Segeberger Gemeinde wurde um den Fundort ein Sperrbezirk in einem Radius von drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet von zehn Kilometern eingerichtet.

Davon ist auch der Kreis Stormarn betroffen. Teile des Gebietes, in denen verschärfte Auflagen für Halter von Geflügel gelten, reichen bis in den Oldesloer Norden. Hunde und Katzen dürfen in den Restriktionsgebieten nicht mehr frei herumlaufen. Die Tiere erkranken in der Regel nicht, können den Erreger aber übertragen und sind daher ein Risikofaktor bei der Ausbreitung der Krankheit.

Die Gemeinden Grabau und Travenbrück fallen komplett in das Beobachtungsgebiet, außerdem der nordöstliche Teil von Feldhorst und der Norden Bad Oldesloes. Die Allgemeinverfügung wurde auf der Internetseite des Kreises Stormarn bekanntgemacht und kann dort nachgelesen werden. Eine kartografische Darstellung kann der Allgemeinverfügung ebenfalls entnommen werden.

Die strengen Biosicherheitsmaßnahmen, auch für kleine Geflügelbestände sowie das Aufstallungsgebot gelten weiterhin im gesamten Land Schleswig-Holstein, auch außerhalb von Sperrbezirken und Beobachtungsgebieten. Zur Geflügelpest hat das Land ein Bürgertelefon eingerichtet. Es ist werktags von 9 bis 17 Uhr besetzt und unter 0431-160-6666 erreichbar.

TEILEN

Empfehlungen unserer Leser

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSE EINE ANTWORT