Folge uns!

Der Kreis

Sicherheitshinweise der Hamburger Feuerwehr zum Silvesterfest

Veröffentlicht

am

Foto: Archivfoto Hauptzollamt Oldenburg

Foto: Archivfoto Hauptzollamt Oldenburg

Hamburg/Stormarn – Hinweise der Hamburger Feuerwehr zum Silvesterfest im Norden.

„Achten Sie auf Sicherheit, das schützt Sie und Ihre Lieben!

Feuerwerkskörper sind ein nicht wegzudenkender Bestandteil der Silvesterfeiern zur Begrüßung des neuen Jahres. Feuerwerkskörper enthalten aber Explosivstoffe und können bei ihrer Funktion mehr oder minder gefährliche Wirkungen entfalten. Im Interesse der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie zum Schutz für Leben, Gesundheit und Sachgüter gibt die Feuerwehr Hamburg folgende Hinweise:

1.

Achten Sie beim Kauf von pyrotechnischen Artikeln auf die

Gefahrenklassen Feuerwerkskörper werden, gemessen am Grad ihrer

Gefährlichkeit, in vier Klassen eingeteilt:

KL. I. : Feuerwerksspielwaren ( Aufdruck BAM- P I. )

KL. II. : Kleinfeuerwerk ( Aufdruck BAM- PII. )

KL. III : Mittelfeuerwerk ( Aufdruck BAM- PIII. )

KL. IV : Großfeuerwerk

Feuerwerkskörper der Klassen III und IV dürfen ohne besondere behördliche Erlaubnis weder verkauft noch abgebrannt werden.

2.

Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Klasse II ist nur in der Zeit vom 31. Dezember 18.00 Uhr bis zum 1. Januar 01.00 Uhr erlaubt. Die Abgabe darf nur an Personen über 18 Jahre erfolgen.

3.

Lesen Sie in jedem Falle die Gebrauchsanweisung der verschiedene Feuerwerkskörper durch. Auch bei Feuerwerksartikeln der Klasse I (Tischfeuerwerk) ist es wichtig zu wissen, ob ein Abbrennen in der Wohnung ausdrücklich erlaubt ist.

4.

Die Verwendung von Signalmunition und Seenotrettungsraketen sowie das Abschießen von Munition aus Schusswaffen jeder Art als Silvesterknallerei stellt eine erhebliche Gefahr für Leben und Gesundheit dar und ist verboten.

5.

Schließen Sie in der Silvesternacht sämtliche Fenster und Lüftungsklappen Ihrer Wohnung. Für Betriebsräume, Lager, Schuppen, Garagen etc. gilt das gleiche. Räumen Sie Ihre Balkone und Terrassen von Mobiliar, alten Tannenbäumen oder sonstigen brennbaren Gütern.

6.

Bedenken Sie, dass die Mehrzahl von Feuerwerkskörpern nur im Freien angezündet werden darf. Das Zünden in Wohnräumen, Treppenräumen, an geöffneten Fenstern, auf Balkonen etc. ist eine häufige Brandursache.

7.

Feuerwerkskörper wie Kanonenschläge, Donnerschläge, Böller etc. nie in der Hand halten, sondern auf den Boden legen und mit „langem Arm“ anzünden, danach 3-5m Abstand halten. In der Hand gezündete Feuerwerkskörper nicht unkontrolliert fortwerfen. Handschuhe schützen vor Verbrennungen.

8.

Starten Sie Raketen nie aus der Hand, sondern aus auf dem Boden stehenden, standfesten „Abschußrampen“. Auch leere Flaschen sollten gesichert werden. Die Rakete muss so aufgestellt werden, dass sie nach dem Abschuss ungehindert auf-steigen kann. Beschädigte Stockraketen dürfen nicht gezündet werden, da deren Flugbahn unberechenbar sind. Niemals einen Versager erneut anzünden!!!

9.

Verantwortungsbewusste Eltern und Erwachsene geben Feuerwerksartikel der Klasse II nicht an Kinder oder Jugendliche weiter. Kleine Kinder sollten während des Feuerwerks unter Aufsicht in der Wohnung bleiben.

10.

In der Nähe von Anlagen oder Gebäuden die besonders brandempfindlich sind (Reet- oder Strohdachhäuser), dürfen Sie Feuerwerkskörper nur in genügendem Abstand und unter Beachtung der Windrichtung abbrennen. Bei der Entzündung von Raketen der Klasse II ist ein Abstand von mindestens 200m, bei Feuerwerkskörpern, die nicht Raketen sind, einen Abstand von mindestens 50m einzuhalten.

11.

Basteln Sie niemals Feuerwerkskörper selbst. Verändern Sie die im

Handel erhältlichen Artikel nicht. Auch beim gleichzeitigen Abbrennen

mehrerer Knallkörper oder der Herstellung einer zusätzlichen

Verdichtung in einem entsprechenden Behälter, drohen unvorhersehbare

Gefahren.

12.

Vorräte von Feuerwerksartikeln sollten in festen, verschließbaren Taschen, auf keinen Fall in Körpernähe aufbewahrt werden. Nach Entnahme eines Feuerwerkskörpers Vorräte wieder abdecken.

13.

Das nachträgliche Zusammenbauen einzelner Feuerwerksbatterien mit Lunten ist gefährlich!

Und noch etwas ganz wichtiges !!! Wenn es dennoch zu einem Unfall oder Feuer kommt, sofort 112, die Feuerwehr rufen. Leisten Sie bei Unfällen sofort ERSTE HILFE. Bei Feuer warnen Sie auch die Mitbewohner. Schließen Sie die Tür des Brandzimmers und die Wohnungstür zum Flur/Treppenraum. Warten Sie vor der Haustür auf die Feuerwehr und weisen Sie diese ein.

Die Feuerwehr Hamburg wünscht Ihnen einen gesunden und unfallfreien Rutsch ins neue Jahr 2017.“

Bad Oldesloe

Einwohnerzahl steigt, Kaufkraft sinkt: Bad Oldesloe wird ärmer

Veröffentlicht

am

Einzelhandel (Symbolbild). Shutterstock.com

Bad Oldesloe – Die Bevölkerung der Kreisstadt wird ärmer – statistisch gesehen. Im Gegensatz zu anderen Städten im Kreis Stormarn sinkt in Bad Oldesloe die Kaufkraft, während gleichzeitig die Einwohnerzahl steigt. Das hat Auswirkungen auf das Entwicklungspotenzial des Einzelhandels, wie eine Untersuchung der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) im Auftrag der Stadtverwaltung belegt.

Zwischen 2011 und 2016 ist die Bevölkerungszahl in Bad Oldesloe um 3,3 Prozent auf 25.096 Einwohner gestiegen. Im gleichen Zeitraum verringerte sich das Kaufkraftniveau um 0,1 Prozent. Zum Vergleich: In Bargteheide stieg die Kaufkraft um 0,7, in Ahrensburg sogar um 1,3 Prozent.

„Dass sich die Kaufkraft im Gegensatz zu anderen Städten im Kreis bei uns zurück entwickelt, ist erschütternd“, sagte Uwe Rädisch (CDU) im Bau- und Planungsausschuss. Eigentlich seien zwei bis drei Prozent Zuwachs prognostiziert worden. „Wir müssen darüber nachdenken, wo die Ursachen liegen“, so Rädisch.

Für Hendrik Holtz (Die Linke) kommen die Zahlen nicht überraschend: „Es ist eine gewisse Verarmung zu beobachten und Leute, die wenig haben, können auch wenig kaufen.“

Das  schlägt sich auch in den Ergebnissen des Gutachtens wieder. Im Bereich der Lebensmittel- und Drogeriemärkte hat Bad Oldesloe eine Grenze erreicht. Demnach könnten weitere Neuansiedlungen das bestehende Gleichgewicht zerstören und dem Einzelhandel in der Innenstadt gefährlich werden. Die GMA empfiehlt allerdings auch, ausgewählten Märkten bauliche Erweiterungen zu ermöglichen. „Der Trend geht zu breiteren Gängen und niedrigeren Regalen, wodurch der Flächenbedarf steigt“, erklärte Florian Komossa. Der GMA-Marktforscher geht davon aus, dass sowohl der Penny-Markt in der Lübecker Straße als auch die Aldi-Filiale mittelfristig Erweiterungsbedarf anmelden werden. Positiv immerhin, auch das hat die Untersuchung ergeben, 90 Prozent der Oldesloer kaufen auch in der Stadt ein.

Der Bau- und Planungsausschuss hat beschlossen, die GMA-Empfehlung in das Einzelhandelsentwicklungskonzept zu berücksichtigen und Märkten, die Bedarf anmelden, potenziell eine Erweiterung der Flächen zu ermöglichen.

Weiterlesen

Ahrensburg

Tag der offenen Tür beim Technischen Hilfswerk am 1. Mai

Veröffentlicht

am

Tag der offenen Tür beim THW in Ahrensburg. Foto: THW

Ahrensburg – Am 1. Mai von 12 bis 17 Uhr öffnet das Technische Hilfswerk wieder seine Türen und lädt Jung und Alt zum fröhlichen Frühlingsfest in den Roggenweg ein.

Die ehrenamtliche Helfer des THW-Ortsverbandes Ahrensburg haben wieder viele Sachen für die interessierten Besucher im Roggenweg vorbereitet. Ein buntes Programm von tollen Eindrücken aus den Einsatzoptionen des THW über Musik, Mitmachaktionen bis hin zu historischen Einsatzfahrzeugen. Nicht nur bei Kindern sehr beliebt ist die 10 Meter hohe Riesenrutsche – auch diese ist in diesem Jahr wieder mit dabei.

Umfangreiches kulinarisches Angebot und Rock ‚n‘ Roll

Auch für das leibliche der Besucher ist gesorgt. Neben Klassikern wie Wurst vom Grill und Pommes Frites wird auch in diesem Jahr wieder eine leckere Pilzpfanne mit verschiedenen Saucen angeboten. Aber auch Kuchen und eine große Auswahl an Getränken stehen zur Auswahl.

Selbstverständlich bietet das Technische Hilfswerk beim Frühlingsfest nicht nur etwas für den Magen, sondern auch für die Ohren. Nach der überaus positiven Resonanz der vergangenen Jahre, wird auch dieses Mal am 1. Mai die Band The White Lines aus Neumünster mit Rock ’n‘ Roll-Musik vergangene Jahrzehnte wieder aufleben lassen. Wer es lieber ruhig und gemütlich mag: Ein kleiner Beachclub lädt zum Verweilen ein und bietet Raum für Ausgleich und Entspannung.

Auch THW Neustadt, Feuerwehrhistoriker und der Zoll präsentieren sich

Wie in jedem Jahr gibt es auch wieder einen kleinen Blick über den Tellerrand – vom THW, über die Feuerwehr bis hin zum Zoll. So führt unter anderem stellt der Ortsverband Neustadt i.H. die Fachgruppe Infrastruktur des Technischen Hilfswerkes vor, die Hamburger Feuerwehr-Historiker sind mit einer alten Drehleiter zu Gast und zu guter Letzt geben auch die Kollegen vom Zoll einen kleinen Einblick in ihre Arbeit. Und wer selbst einmal in einem Einsatzfahrzeug mitfahren möchte, für den bieten die Kameraden aus Bad Oldesloe die Mitfahrt in einem Gerätekraftwagen an.

Das Technische Hilfswerk in Ahrensburg

Der Ortsverband Ahrensburg wurde im Jahr 1969 gegründet und ist einer von bundesweit 668 THW-Standorten. Ihm gehören rund 60 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer an. In der Jugend- und der Minigruppe sind zudem über 45 Jugendliche zwischen 6 Jahren und 18 Jahren aktiv, wo sie neben sozialem Engagement auf spielerische Art und Weise an die Aufgaben des THW herangeführt werden.

Jeder THW-Ortsverband besitzt neben 2 Bergungsgruppen eine spezielle Fachgruppe. In Ahrensburg ist dieses die Fachgruppe Beleuchtung. Da in den umliegenden Ortsverbänden weitere Fachgruppen wie Räumen, Pumpen oder Ortung positioniert sind, können bei Bedarf schnell und unkompliziert die passenden Einheiten hinzu alarmiert werden. Durch dieses System erstreckt sich der Einsatzradius nicht nur auf den südlichen Kreis Stormarn, sondern vereinzelt sogar auf das gesamte Bundesgebiet. Weitere Informationen zum Technischen Hilfswerk erhalten interessierte Menschen auf www.thw-ahrensburg.de oder per E-Mail an info@thw-ahrensburg.org.

Weiterlesen

Ammersbek

Vortrag in Ammersbek: Picasso und seine Frauen

Veröffentlicht

am

Jacqueline-Roque. Foto und Gemälde “ „Jaqueline with flowers 1954“ von Pablo Picasso

Ammersbek – Nachdem die Kunstinterpretin und Schauspielerin Veronika Kranich in Ammersbek in zwei Vorträgen Leben und Werk des Künstlergenies Pablo Picasso vorgestellt hat, schließt sich gewissermaßen der Kreis mit der Vorstellung der Frauen des Künstlers, die mit ihm gelebt haben. Mit Zweien dieser Frauen war er verheiratet.

Sie waren seine Musen, die seine verschiedenen Malstile prägten. Er hat sie alle geliebt, aber auch als Inspirationsquelle für seine Bilder benutzt.

Gezeigt werden zum einen Picassos sehr unterschiedliche Gemälde dieser Frauen, zum anderen beleuchtet dieser Vortrag Picasso als Mensch. Er war zugleich ein Un- und Übermensch. Viele Frauen sind an dem Jahrhundertgenie zerbrochen.

Die einzige Frau, die ihm standhielt und nach 10-jähriger Beziehung zu ihm „Nein“ sagte, war die Malerin Francoise Gilot. Sie wurde selbst zu einer erfolgreichen Malerin.

Der Ammersbeker Kulturkreis lädt ein zum dritten „Picasso-Nachmittag“ am Sonntag, 6. Mai, um 16 Uhr in die ev.-Luth. Kirchengemeinde Hoisbüttel (An der Lottbek 22-26, Ammersbek. Der Eintritt kostet 10 Euro, für Mitglieder des Ammersbeker Kulturkreis acht Euro. Karten gibt es an der Tageskasse.

Weiterlesen

Im Trend