Folge uns!

Kreis Segeberg

Beschlagnahmungen illegaler Böller im ganzen Land

Veröffentlicht

am

Foto: Polizei Bad Segeberg

Foto: Polizei Bad Segeberg

Kiel –  Sprengstoffermittler des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein (LKA) haben am Mittwoch, 28. Dezember, bei zwei Hausdurchsuchungen insgesamt mehr als tausend illegale Sprengkörper gefunden und sichergestellt.

Zunächst durchsuchten die Beamten die Wohnung eines 18 Jahre alten Mannes in Burg, Kreis Dithmarschen. Polizeiliche Ermittlungen hatten zuvor den Verdacht erhärtet, dass der 18-Jährige illegale Pyrotechnik verkauft. Bei der Durchsuchung stellten die Ermittler mehr als 200 sogenannte „Polenböller“ sicher. Der junge Mann muss jetzt nicht nur mit einem Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz rechnen, sondern auch die Kosten in Höhe von mehreren hundert Euro für Abtransport und Vernichtung der Sprengkörper durch den Kampfmittelräumdienst zahlen.

Bei einer weiteren Durchsuchung in Pinneberg bei einem ebenfalls 18 Jahre alten Mann fanden die LKA-Ermittler über 800 einzelne „Polenböller“, die ebenfalls sichergestellt und abtransportiert wurden. Der Mann hatte die Sprengkörper über eine geschlossene Facebook-Gruppe zum Verkauf angeboten.

Die Ermittlungsgruppe Jugend der Kriminalpolizei Elmshorn erhielt am vergangenen Mittwoch, den 21. Dezember 2016, von der Schulleitung einer Elmshorner Gemeinschaftsschule die Mitteilung, dass dort in den Pausen und nach dem Unterricht sogenannte Polenböller an Schüler verkauft worden seien.

Die weiteren Ermittlungen führten zu der Erkenntnis, dass einige minderjährige Schüler die Böller von einem 18-Jährigen in Schulhofnähe kauften und wiederum an andere Mitschüler veräußerten.

Am gestrigen Tage gelang die Identifizierung des 18-jährigen Elmshorners. Die sich anschließende Durchsuchung seines Elternhauses führte zum Auffinden erheblicher Mengen dieser gefährlichen Sprengkörper. Der Kampfmittelräumdienst des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein erschien am Fundort und transportierte die gefährlichen Gegenstände ab. Der 18-jährige muss sich wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz verantworten.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf die lebensgefährliche Sprengkraft derartiger illegaler Böller ohne eine entsprechende Zulassung (CE-Kennzeichnung) hin.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der junge Mann mehrere Schulen aufsuchte, um die Böller zu verkaufen. Eltern, die bei ihren Kindern derartige Sprengkörper finden, werden gebeten, die Kriminalpolizei Elmshorn unter 04121-8030 zu informieren. Weiterhin sucht die Kriminalpolizei Elmshorn Zeugen, die Angaben zu den Verkaufshandlungen machen können.

 

Weiterlesen
Kommentar schreiben

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bad Oldesloe

Erneut Trickbetrug durch angeblich „Taubstumme“

Veröffentlicht

am

Polizist auf Streife
Symbolfoto: SL

Norderstedt/Stormarn – Ein 30-jähriger aus Norderstedt verließ gestern, gegen 12:50 Uhr, einen Lebensmitteldiscounter Am Tarpenufer in Norderstedt. Vor dem Ausgang kam eine männliche Person auf ihn zu und hielt ihm einen Zettel hin.

Auf dem Zettel stand ein Text, dass die Person taubstumm sei und Unterschriften und Spenden sammle. Während der Mann aus Norderstedt sich den Zettel genauer ansah, merkte er, dass die Person in seine Jackentasche griff, um eventuelle Wertgegenstände zu stehlen.

In einer ersten Reaktion verscheuchte er die Person, ging ihr dann aber noch hinterher. Hierbei stellte er fest, dass derjenige mit drei weiteren männlichen Personen unterwegs war. Die anderen Personen versuchten gerade mit demselben Trick eine ältere Dame zu bestehlen. Auch ihr wurde ein Zettel vorgehalten und zeitgleich in die mitgeführte Handtasche gegriffen. Ein Diebstahl konnte hier offensichtlich noch verhindert werden.

Auch in Stormarn tauchen Betrüger immer wieder mit genau dieser Masche auf Supermarktparkplätzen auf. In Bad Oldesloe wurden sie kürzlich bei Famila, auf dem Hagebauparkplatz und in der Fußgängerzone gesehen. Auch in Ammersbek tauchten die Trickbetrüger in der Vergangenheit auf. 

Die vier männlichen Täter konnten durch den Zeugen wie folgt beschrieben werden:

– Alle vier Personen hatten kurze, schwarze Haare und ein
osteuropäisches Erscheinungsbild – Drei Personen waren ca. 165 – 175
cm groß – Eine Person war ca. 175 – 185 cm groß und ca. 25 Jahre alt
– Zur Bekleidung konnte nur der Hinweis „blaue Jeans“ gegeben werden

Die Polizei warnt die Bevölkerung vor den Trickdieben und der geschilderten Masche.

In dem Zusammenhang weist die Polizei auf eine andere bekannte Vorgehensweise hin. Hierbei werden Personen angesprochen und gebeten, Geld zu wechseln. Wenn jemand dann seine Geldbörse herausholt, lenkt der Betrüger denjenigen ab oder hält seine Hand oder einen Zettel über die Geldbörse und entwendet dabei schnell und geschickt das Bargeld aus dem Portemonnaie. Die Geschädigten selbst bemerken das nicht.

Sollte es in diesem Zusammenhang weitere Zeugen oder Geschädigte geben, werden diese gebeten, sich unter Tel. 040 / 52806-0 an die Polizei in Norderstedt zu wenden.

Ein ähnlicher Fall aus Hamburg

 

 

Weiterlesen

Kreis Segeberg

Sieben Mal erwischt: Schwarzfahrer (25) muss für 165 Tage ins Gefängnis

Veröffentlicht

am

Bornhöved – Ein Mann aus dem Kreis Segeberg muss für 165 Tage ins Gefängnis. Der 25-Jährige wurde sieben Mal beim Schwarzfahren erwischt und zahlte seine Strafe nicht.

Freitagmittag, 3. November, klingelten Beamte der Bundespolizei an der Wohnungstür eines 25-jährigen im Kreis Segeberg. Da Niemand öffnete, fragten die Beamten im näheren Umkreis nach und erhielten den Tipp, dass der junge Mann einen weiteren Wohnsitz, eben in Bornhöved habe.

Als den Bundespolizisten dort geöffnet wurde, konfrontierten sie den sichtlich erstaunten 25-jährigen mit dem Vollstreckungshaftbefehl. Die zwei Alternativen für ihn waren, insgesamt 1723,50 Euro zu zahlen oder ersatzweise für 165 Tage hinter „schwedische Gardinen“ zu wandern.

Da der junge Mann die Geldstrafe nicht aufbringen konnte, wurde er durch die Beamten festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Weiterlesen

Kreis Segeberg

Tote Frau in Segeberg: Täuschte der Ehemann (47) einen Sex-Mord vor?

Veröffentlicht

am

Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Schackendorf – Nachdem er zunächst seine Ehefrau als vermisst meldete und sie später tot auf einem Feldweg gefunden haben will, hat die jetzt den Ehemann festgenommen. Er steht offenbar unter Verdacht die 34-Jährige getötet zu haben. 

Der Festgenommene hatte seine tote Ehefrau am Mittwochnachmittag als Vermisst gemeldet. Als die Beamten den Mann auf nächsten Tag vertrösteten, da noch keine 24 Stunden vergangen waren, soll er die Frau dann selbst gesucht und auch gefunden haben. Auf einem Feldweg bei Schackendorf (Kreis Segeberg) teilweise entkleidet und mit einer schweren Kopfverletzung. Das berichtete Am Freitag die „Segeberger Zeitung“. 

Die Ermittler haben offenbar einen anderen Verdacht: Er richtet sich gegen den Ehemann (34), der die Frau als Vermisst meldete. Am Freitagabend teilte die Polizei die vorläufige Festnahme des von Volker L. (47) aus Schnackendorf mit. Bei der Untersuchung des Tatorts fanden die Ermittler Reifenspuren, die von einem Fahrzeug stammen. Hat der Mann seine Frau getötet und sie dann halbnackt an dem Feldweg außerhalb der Gemeinde abgelegt, um eine Sexualstraftat vorzutäuschen?

Ob sich der Tatverdächtige zu den Vorwürfen äußerte, teilte die Polizei am Freitag noch nicht mit. Er wurde am späten Abend dem Haftrichter vorgeführt. 

Weiterlesen

Trending