Folge uns!

Bad Oldesloe

Sparkasse: Kulturstiftung investiert in Werke ausstellender Künstler

Veröffentlicht

am

Haben Kunst für 17.000 Euro eingekauft: Kuratorin der Sparkassen-Kulturstiftung Dr. Katharina Schlüter und Mitarbeiterin Julia Kölle. Foto: Fischer

Haben Kunst für 17.000 Euro eingekauft: Kuratorin der Sparkassen-Kulturstiftung Dr. Katharina Schlüter und Mitarbeiterin Julia Kölle. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Neben Geld und Wertpapieren lagert in der Sparkasse Holstein auch kulturelles Kapital: Seit den 90er Jahren investiert die Sparkassen Kulturstiftung kontinuierlich in Kunstwerke aus dem norddeutschen Raum. In diesem Jahr ist die Sammlung im 16 Werke reicher geworden. Die Objekte werden im Hauptsitz in Bad Oldesloe aufbewahrt und ausgestellt.

„Wir kaufen aus jeder Ausstellung, die von unserer Kulturstiftung organisiert wird, ein Kunstwerk“, sagt Sparkassen-Vorsitzender Dr. Martin Lüdiger. Es handelt sich dabei weniger um einer finanzielle Wertanlage als viel mehr um eine kulturelle: „Wir wollen damit einen historischen Rückblick bekommen“, so Lüdiger. Mittlerweile umfasst die Sammlung rund 250 Bilder, Fotos und Skulpturen. Es ist ein vielseitiger Querschnitt der Kunstlandschaft im Kreis Stormarn.

„Unser Schwerpunkt befindet sich in der Gegenwartskunst“

Einen Schwerpunkt der Sammlung bilden Werke von Stipendiaten und Künstlern, die von der Stiftung etwa durch Ausstellungen gefördert werden.

„Die Ankäufe sind auch Teil unserer Kulturförderung“, sagt Dr. Katharina Schlüter. Die promovierte Kunstwissenschaftlerin ist Kuratorin der Stiftung und betreut die Ausstellungen, die meist im Ahrensburger Marstall oder in der Trittauer Wassermühle zu sehen sind. „Unser Schwerpunkt befindet sich in der Gegenwartskunst“, so Schlüter. Das heiße aber nicht, dass sich Ankäufe und Zusagen für Ausstellungen nur auf junge Künstler beschränken würden.

Insgesamt hat die Stiftung für die Kunstwerke 17.000 Euro ausgegeben. Neben der finanziellen Unterstützung der Kunstschaffenden liegt ein Schwerpunkt der Sparkassen Kulturstiftung in der Vermittlung des künstlerischen Verständnisses.

„Wer in der Schulzeit nie eine Kunstausstellung besucht hat, wird es wohl auch danach nicht machen“, sagt Stiftungsmitarbeiterin Julia Kölle. Daher habe es in diesem Jahr zu jeder Ausstellung im Marstall einen Workshop gegeben, in dem sich Schüler mit dem jeweiligen Künstler auseinander setzten. „Das wollen wir im nächsten Jahr ausweiten und auch in Trittau anbieten“, so Kölle.

Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Martin Lüdiger neben Papierobjekten des Künstlerpaares Thomas und Renée Rapedius. Foto: Fischer

Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Martin Lüdiger neben Papierobjekten des Künstlerpaares Thomas und Renée Rapedius. Foto: Fischer

Die Bilder und Skulpturen hängen im ersten Stockwerk der Sparkasse Holstein in Bad Oldesloe in einem Bereich, der für die Öffentlichkeit nicht frei zugänglich ist. Dennoch sind die Werke nicht unter Verschluss und können angeschaut werden.

Führungen werden an drei Donnerstagen im nächsten Jahr (27. April, 6. Juli und 12. Oktober) jeweils um 17 Uhr angeboten. Um Anmeldung unter (04537) 70700-0 wird gebeten, der Eintritt ist frei. Auch außerhalb der Führungen sind Besuche nach Absprache möglich. Die Objekte wurden außerdem digitalisiert und sind nun bei DigiCult, einem Verbundsystem der Museen Nord, gemeinsam mit weiteren Auszügen der Sammlung online zugänglich.

Bad Oldesloe

Einwohnerzahl steigt, Kaufkraft sinkt: Bad Oldesloe wird ärmer

Veröffentlicht

am

Einzelhandel (Symbolbild). Shutterstock.com

Bad Oldesloe – Die Bevölkerung der Kreisstadt wird ärmer – statistisch gesehen. Im Gegensatz zu anderen Städten im Kreis Stormarn sinkt in Bad Oldesloe die Kaufkraft, während gleichzeitig die Einwohnerzahl steigt. Das hat Auswirkungen auf das Entwicklungspotenzial des Einzelhandels, wie eine Untersuchung der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) im Auftrag der Stadtverwaltung belegt.

Zwischen 2011 und 2016 ist die Bevölkerungszahl in Bad Oldesloe um 3,3 Prozent auf 25.096 Einwohner gestiegen. Im gleichen Zeitraum verringerte sich das Kaufkraftniveau um 0,1 Prozent. Zum Vergleich: In Bargteheide stieg die Kaufkraft um 0,7, in Ahrensburg sogar um 1,3 Prozent.

„Dass sich die Kaufkraft im Gegensatz zu anderen Städten im Kreis bei uns zurück entwickelt, ist erschütternd“, sagte Uwe Rädisch (CDU) im Bau- und Planungsausschuss. Eigentlich seien zwei bis drei Prozent Zuwachs prognostiziert worden. „Wir müssen darüber nachdenken, wo die Ursachen liegen“, so Rädisch.

Für Hendrik Holtz (Die Linke) kommen die Zahlen nicht überraschend: „Es ist eine gewisse Verarmung zu beobachten und Leute, die wenig haben, können auch wenig kaufen.“

Das  schlägt sich auch in den Ergebnissen des Gutachtens wieder. Im Bereich der Lebensmittel- und Drogeriemärkte hat Bad Oldesloe eine Grenze erreicht. Demnach könnten weitere Neuansiedlungen das bestehende Gleichgewicht zerstören und dem Einzelhandel in der Innenstadt gefährlich werden. Die GMA empfiehlt allerdings auch, ausgewählten Märkten bauliche Erweiterungen zu ermöglichen. „Der Trend geht zu breiteren Gängen und niedrigeren Regalen, wodurch der Flächenbedarf steigt“, erklärte Florian Komossa. Der GMA-Marktforscher geht davon aus, dass sowohl der Penny-Markt in der Lübecker Straße als auch die Aldi-Filiale mittelfristig Erweiterungsbedarf anmelden werden. Positiv immerhin, auch das hat die Untersuchung ergeben, 90 Prozent der Oldesloer kaufen auch in der Stadt ein.

Der Bau- und Planungsausschuss hat beschlossen, die GMA-Empfehlung in das Einzelhandelsentwicklungskonzept zu berücksichtigen und Märkten, die Bedarf anmelden, potenziell eine Erweiterung der Flächen zu ermöglichen.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Kriminalität: Grüne diskutieren in Bad Oldesloe über Sicherheit

Veröffentlicht

am

Polizisten auf Demonstration
Archivfoto: SL

Bad Oldesloe – Aufgrund von Anschlägen im In- und Ausland in den vergangenen Jahren wird auch in Bad Oldesloe das einzige Großereignis im Jahr – der Umzug zum Kinder-Vogel-Schießen – stärker abgesichert, als früher.

Auch Lärmbelästigungen und Bedrohungen durch Jugendliche scheinen häufiger geworden zu sein. Ist aber wirklich die Kriminalitäts- und Störungen-Rate gestiegen, oder ist es eher die Sensibilität einer demografisch gewandelten Bevölkerung? Sind Elternhaus und berufliche Erzieher „lascher“ geworden – oder ist das stärkere Medienecho Schuld an einer gefühlten Verunsicherung der Bürgerinnen und Bürger?

Diese und weitere Fragen wollen die Grünen in Bad Oldesloe mit Oliver Pohl, einem fünffachen Vater, Mitglied der Grünen und Kommunikationsexperten einer großen Sicherheitsbehörde unserer Landeshauptstadt, diskutieren.

Ruhe und Sicherheit – in Oldesloe und anderswo am Freitag, 27. April, um 19:30 Uhr im Bürgerhaus, Mühlenstraße 22, Bad Oldesloe. Der Eintritt ist frei.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Kinderschutz im Internet: Offener Kanal zeigt in Bad Oldesloe Filter-Apps

Veröffentlicht

am

Kind mit Smartphone (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Bad Oldesloe – Fast 70 Prozent aller 10- bis 11-jährigen Kinder haben bereits ein Smartphone und damit Zugriff auf unzählige Apps und das Internet. Damit haben sie aber auch Zugriff auf bedenkliche Inhalte, können in Kostenfallen geraten oder sich unangenehmen Situationen ausgesetzt sehen. Für viele Eltern ist Kinderschutz im Internet und auf dem Smartphone dabei eine große Herausforderung.

Am Donnerstag, 26. April 2018 von 17 -19 Uhr können Eltern deshalb im Foyer der Stadtbibliothek in Bad Oldesloe Filter-Apps, gute Kinder-Apps und PC-Schutzsoftware auf verschiedenen Geräten ausprobieren.

Auf der Entdeckungsreise wird man begleitet von den Experten des Offenen Kanals Schleswig-Holstein und einer von der Stadtbibliothek spendierten Tasse Kaffee. Die Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Weiterlesen

Im Trend