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Der Kreis

Achtung beim Onlinekauf: LKA warnt vor „Fake Shops“

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Symbolfoto: Gajus/Shutterstock

Symbolfoto: Gajus/Shutterstock

Stormarn – Die Vorfreude auf ein Weihnachtsgeschenk kann beim Kauf im falschen Online-Laden schnell zu einer großen Enttäuschung und viel Ärger werden.

Ob Geschenke, Tannenbaumschmuck oder Delikatessen: Gerade in der Vorweihnachtszeit sind Online-Einkäufe attraktiver denn je. Statt sich ins Getümmel der Einkaufsstraßen und Shoppingcenter zu begeben, kann man getrost auf dem Sofa sitzen bleiben, den Warenkorb füllen, per Mausklick bestellen und bezahlen. Bequemer geht es kaum. Doch nicht jeder vermeintliche Online-Shop liefert am Ende die bestellte Ware. Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein (LKA) warnt aktuell vor sogenannten „Fake-Shops“.

„Gerade in der Vorweihnachtszeit ist mit einem regelrechten Boom an Fake-Shops zu rechnen“, prognostiziert die Zentralstelle Cybercrime im Landeskriminalamt. „Fake-Shops“ tarnen sich im Internet als real existierende Online-Händler, die ihre Ware zu bestechend günstigen Preisen anbieten. Meist haben sie begehrte Artikel im Angebot, wie zum Beispiel hochwertige Unterhaltungselektronik, Spielzeug, Kleidung oder Schmuck.

Beißt der Kunde an, ist er mit wenigen Klicks sein Geld los. Auf seine Ware wartet er jedoch vergeblich. Entweder kommt sie niemals an oder entpuppt sich als gefälschtes Billigprodukt. Das Geld ist weg – und auch die persönlichen Daten sind nun in den Händen der Täter.

Die Polizei rät, sich auch beim Online-Shopping ein wenig Zeit zu nehmen, um betrügerische Angebote rechtzeitig zu erkennen. Dazu sollte man sich zunächst die Seite eines unbekannten Händlers genau ansehen, denn diese wirkt meist nur auf den ersten Blick professionell. Rechtschreib- und Grammatikfehler, nicht funktionierende Links, Unstimmigkeiten im Impressum und in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder fehlende Kontaktdaten können ein Hinweis darauf sein, dass es sich um einen „Fake-Shop“ handelt. Außerdem sollte man darauf achten, auf welche Konten das Geld überwiesen werden soll, denn die Täter agieren oft aus dem Ausland.

Augen auf: Eine Online-Suche mit Produktbildern, prägnanten Textabschnitten und dem Namen der Verkaufsplattform entlarvt schnell, ob die Seite nur mit Kopien anderer Shops gefüllt ist. „Selbst Gütesiegel bieten nicht immer eine Gewähr für die Seriosität eines Händlers“, warnen die Cybercrime-Experten.

„In einzelnen Fällen werden diese inzwischen kopiert oder eigene erfunden.“ Negative Bewertungen geprellter Kunden im Internet sowie Selbsthilfeforen helfen zu erkennen, ob man es mit seriösen Geschäftspartnern zu tun hat. Neben gründlicher Information und Kontrolle ist auch die Wahl eines möglichst sicheren Zahlungsweges wichtig: Wenn ein Online-Händler nur Vorkasse oder Zahlungsdienste wie Western Union zulässt, sollte man im Zweifel lieber auf den Kauf verzichten.

Wer Opfer eines „Fake-Shops“ geworden ist, sollte nicht nur alle Unterlagen und Belege sichern sowie Anzeige bei einer örtlichen Polizeidienststelle erstatten, sondern auch umgehend Kontakt zu seiner Bank aufnehmen. Mit Glück kann man die Zahlung rückgängig machen. Bei Zahlung per Lastschrift geht das noch in einem Zeitraum bis zu acht Wochen.

Weitere Informationen zu „Fake-Shops“ und Tipps zum Umgang mit zweifelhaften Online-Anbietern gibt es unter anderem auf der Webseite www.polizei-praevention.de/themen-und-tipps/fakeshops.html

Bad Oldesloe

Einwohnerzahl steigt, Kaufkraft sinkt: Bad Oldesloe wird ärmer

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Einzelhandel (Symbolbild). Shutterstock.com

Bad Oldesloe – Die Bevölkerung der Kreisstadt wird ärmer – statistisch gesehen. Im Gegensatz zu anderen Städten im Kreis Stormarn sinkt in Bad Oldesloe die Kaufkraft, während gleichzeitig die Einwohnerzahl steigt. Das hat Auswirkungen auf das Entwicklungspotenzial des Einzelhandels, wie eine Untersuchung der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) im Auftrag der Stadtverwaltung belegt.

Zwischen 2011 und 2016 ist die Bevölkerungszahl in Bad Oldesloe um 3,3 Prozent auf 25.096 Einwohner gestiegen. Im gleichen Zeitraum verringerte sich das Kaufkraftniveau um 0,1 Prozent. Zum Vergleich: In Bargteheide stieg die Kaufkraft um 0,7, in Ahrensburg sogar um 1,3 Prozent.

„Dass sich die Kaufkraft im Gegensatz zu anderen Städten im Kreis bei uns zurück entwickelt, ist erschütternd“, sagte Uwe Rädisch (CDU) im Bau- und Planungsausschuss. Eigentlich seien zwei bis drei Prozent Zuwachs prognostiziert worden. „Wir müssen darüber nachdenken, wo die Ursachen liegen“, so Rädisch.

Für Hendrik Holtz (Die Linke) kommen die Zahlen nicht überraschend: „Es ist eine gewisse Verarmung zu beobachten und Leute, die wenig haben, können auch wenig kaufen.“

Das  schlägt sich auch in den Ergebnissen des Gutachtens wieder. Im Bereich der Lebensmittel- und Drogeriemärkte hat Bad Oldesloe eine Grenze erreicht. Demnach könnten weitere Neuansiedlungen das bestehende Gleichgewicht zerstören und dem Einzelhandel in der Innenstadt gefährlich werden. Die GMA empfiehlt allerdings auch, ausgewählten Märkten bauliche Erweiterungen zu ermöglichen. „Der Trend geht zu breiteren Gängen und niedrigeren Regalen, wodurch der Flächenbedarf steigt“, erklärte Florian Komossa. Der GMA-Marktforscher geht davon aus, dass sowohl der Penny-Markt in der Lübecker Straße als auch die Aldi-Filiale mittelfristig Erweiterungsbedarf anmelden werden. Positiv immerhin, auch das hat die Untersuchung ergeben, 90 Prozent der Oldesloer kaufen auch in der Stadt ein.

Der Bau- und Planungsausschuss hat beschlossen, die GMA-Empfehlung in das Einzelhandelsentwicklungskonzept zu berücksichtigen und Märkten, die Bedarf anmelden, potenziell eine Erweiterung der Flächen zu ermöglichen.

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Ahrensburg

Tag der offenen Tür beim Technischen Hilfswerk am 1. Mai

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Tag der offenen Tür beim THW in Ahrensburg. Foto: THW

Ahrensburg – Am 1. Mai von 12 bis 17 Uhr öffnet das Technische Hilfswerk wieder seine Türen und lädt Jung und Alt zum fröhlichen Frühlingsfest in den Roggenweg ein.

Die ehrenamtliche Helfer des THW-Ortsverbandes Ahrensburg haben wieder viele Sachen für die interessierten Besucher im Roggenweg vorbereitet. Ein buntes Programm von tollen Eindrücken aus den Einsatzoptionen des THW über Musik, Mitmachaktionen bis hin zu historischen Einsatzfahrzeugen. Nicht nur bei Kindern sehr beliebt ist die 10 Meter hohe Riesenrutsche – auch diese ist in diesem Jahr wieder mit dabei.

Umfangreiches kulinarisches Angebot und Rock ‚n‘ Roll

Auch für das leibliche der Besucher ist gesorgt. Neben Klassikern wie Wurst vom Grill und Pommes Frites wird auch in diesem Jahr wieder eine leckere Pilzpfanne mit verschiedenen Saucen angeboten. Aber auch Kuchen und eine große Auswahl an Getränken stehen zur Auswahl.

Selbstverständlich bietet das Technische Hilfswerk beim Frühlingsfest nicht nur etwas für den Magen, sondern auch für die Ohren. Nach der überaus positiven Resonanz der vergangenen Jahre, wird auch dieses Mal am 1. Mai die Band The White Lines aus Neumünster mit Rock ’n‘ Roll-Musik vergangene Jahrzehnte wieder aufleben lassen. Wer es lieber ruhig und gemütlich mag: Ein kleiner Beachclub lädt zum Verweilen ein und bietet Raum für Ausgleich und Entspannung.

Auch THW Neustadt, Feuerwehrhistoriker und der Zoll präsentieren sich

Wie in jedem Jahr gibt es auch wieder einen kleinen Blick über den Tellerrand – vom THW, über die Feuerwehr bis hin zum Zoll. So führt unter anderem stellt der Ortsverband Neustadt i.H. die Fachgruppe Infrastruktur des Technischen Hilfswerkes vor, die Hamburger Feuerwehr-Historiker sind mit einer alten Drehleiter zu Gast und zu guter Letzt geben auch die Kollegen vom Zoll einen kleinen Einblick in ihre Arbeit. Und wer selbst einmal in einem Einsatzfahrzeug mitfahren möchte, für den bieten die Kameraden aus Bad Oldesloe die Mitfahrt in einem Gerätekraftwagen an.

Das Technische Hilfswerk in Ahrensburg

Der Ortsverband Ahrensburg wurde im Jahr 1969 gegründet und ist einer von bundesweit 668 THW-Standorten. Ihm gehören rund 60 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer an. In der Jugend- und der Minigruppe sind zudem über 45 Jugendliche zwischen 6 Jahren und 18 Jahren aktiv, wo sie neben sozialem Engagement auf spielerische Art und Weise an die Aufgaben des THW herangeführt werden.

Jeder THW-Ortsverband besitzt neben 2 Bergungsgruppen eine spezielle Fachgruppe. In Ahrensburg ist dieses die Fachgruppe Beleuchtung. Da in den umliegenden Ortsverbänden weitere Fachgruppen wie Räumen, Pumpen oder Ortung positioniert sind, können bei Bedarf schnell und unkompliziert die passenden Einheiten hinzu alarmiert werden. Durch dieses System erstreckt sich der Einsatzradius nicht nur auf den südlichen Kreis Stormarn, sondern vereinzelt sogar auf das gesamte Bundesgebiet. Weitere Informationen zum Technischen Hilfswerk erhalten interessierte Menschen auf www.thw-ahrensburg.de oder per E-Mail an info@thw-ahrensburg.org.

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Ammersbek

Vortrag in Ammersbek: Picasso und seine Frauen

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Jacqueline-Roque. Foto und Gemälde “ „Jaqueline with flowers 1954“ von Pablo Picasso

Ammersbek – Nachdem die Kunstinterpretin und Schauspielerin Veronika Kranich in Ammersbek in zwei Vorträgen Leben und Werk des Künstlergenies Pablo Picasso vorgestellt hat, schließt sich gewissermaßen der Kreis mit der Vorstellung der Frauen des Künstlers, die mit ihm gelebt haben. Mit Zweien dieser Frauen war er verheiratet.

Sie waren seine Musen, die seine verschiedenen Malstile prägten. Er hat sie alle geliebt, aber auch als Inspirationsquelle für seine Bilder benutzt.

Gezeigt werden zum einen Picassos sehr unterschiedliche Gemälde dieser Frauen, zum anderen beleuchtet dieser Vortrag Picasso als Mensch. Er war zugleich ein Un- und Übermensch. Viele Frauen sind an dem Jahrhundertgenie zerbrochen.

Die einzige Frau, die ihm standhielt und nach 10-jähriger Beziehung zu ihm „Nein“ sagte, war die Malerin Francoise Gilot. Sie wurde selbst zu einer erfolgreichen Malerin.

Der Ammersbeker Kulturkreis lädt ein zum dritten „Picasso-Nachmittag“ am Sonntag, 6. Mai, um 16 Uhr in die ev.-Luth. Kirchengemeinde Hoisbüttel (An der Lottbek 22-26, Ammersbek. Der Eintritt kostet 10 Euro, für Mitglieder des Ammersbeker Kulturkreis acht Euro. Karten gibt es an der Tageskasse.

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