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Ahrensburg

Südstormarn: Polizei führt ab sofort Anhalte- und Sichtkontrollen durch

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stormarnlive.de (Symbolfoto)

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Bad Oldesloe – Die Polizeidirektion Ratzeburg ordnet die Durchführung von Anhalte- und Sichtkontrollen gemäß § 180 Absatz 3 Nr. 1 Landesverwaltungsgesetz als Maßnahme zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität an. Die Anordnung gilt ab sofort zunächst für die Dauer von 28 Tagen. Die Pressestelle der Polizeidirektion Ratzeburg möchte diese Maßnahme so transparent wie möglich erklären:

1.) Für welche Bereiche gilt die Anordnung?

Die Anordnung zur Durchführung von Anhalte- und Sichtkontrollen gilt ausschließlich für die Bereiche der Polizeireviere Reinbek (Aumühle, Reinbek, Barsbüttel, Oststeinbek, Glinde, Wentorf, Wohltorf) und Ahrensburg (Ahrensburg, Ammersbek, Bargteheide, Bargfeld-Stegen, Braak, Brunsbek, Delingsdorf, Elmenhorst, Grande, Grönwohld, Großensee, Großhansdorf, Hamfelde, Hammoor, Hoisdorf, Jersbek, Lasbek, Köthel, Lütjensee, Nienwohld, Rausdorf, Siek, Stapelfeld, Steinburg, Todendorf, Tremsbüttel, Trittau und Witzhave).

2.) Welche Befugnisse ergeben sich daraus für die Polizei?

Die Polizei darf in diesen Gebieten Personen anhalten und bei mitgeführten Fahrzeugen deren Kofferräume und Ladeflächen in Augenschein nehmen.

3.) Welchen Zweck haben die Anhalte- und Sichtkontrollen?

Die Polizeidirektion Ratzeburg hat das Ziel durch Anhalte- und Sichtkontrollen Erkenntnisse über Verdächtige, Gruppenstrukturen und von ihnen benutzte Fortbewegungsmittel zu gewinnen.

4.) Warum wurden die Anhalte- und Sichtkontrollen jetzt angeordnet?

Aktuell sind wöchentlich (ab der 43. Kalenderwoche), im Bereich des PR Reinbek und des PR Ahrensburg zwischen 10 und 33 Wohnungseinbruchdiebstähle zu verzeichnen. Dabei ist seit der 42. Kalenderwoche 2016 eine erhebliche Tatzunahme festzustellen. Dieser Fallzahlenanstieg ist auch 2015 feststellbar gewesen.

Aufgrund der Erfahrungen der zurückliegenden Jahre und kriminalistischer Prognose des Täterverhaltens (weitere Ausnutzung früherer Dämmerung) ist sogar ein weiterer Anstieg der Fallzahlen zu erwarten. Die Fallzahlen liegen noch unter denen von 2015 sind jedoch im Vergleich zu den Vorwochen deutlich angestiegen.

Örtlich ergibt sich eine besondere Häufung im Nahbereich Hamburgs. Diese Auffälligkeit kann aufgrund der Täterstrukturen und örtlicher Infrastruktur (ÖPNV-Anbindung/Straßenanbindung und überörtliche Fluchtwege) erklärt werden. Bisherige täterbezogene Feststellungen des laufenden Jahres ergeben tatverdachtsbegründende Momente gegen überwiegend aus dem Stadtgebiet Hamburg stammende Personen unterschiedlichster Herkunft. Bei einem Teil dieses Personenkreises erscheint ein nur vorübergehendes Verbleiben in der Bundesrepublik mit der Zielrichtung der Begehung von Eigentumsdelikten als sehr wahrscheinlich. Dies deckt sich grundsätzlich mit den Erkenntnissen der vergangenen Jahre. Es ist von fortbestehenden und sich verfestigenden vergleichbaren Täterstrukturen auszugehen.

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Ahrensburg

Wirtschaftsakademie informiert: Das müssen Existenzgründer wissen

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Foto: shutterstock.com

Ahrensburg – Die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein informiert am 30. Januar in Ahrensburg (An der Strusbek 2) über das nötige Wissen für eine Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit heraus sowie über Möglichkeiten umfangreicher Unterstützung.

Die einstündige Veranstaltung für alle angehenden Gründer startet um 10 Uhr und bildet den Auftakt zur intensiven Vorbereitung auf eine nachhaltige Existenzgründung. In einem persönlichen Beratungsgespräch im Anschluss an die Veranstaltung haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Gründungsidee zu erläutern und bereits erste Fragen zu klären. Der Infotermin ist Teil des Projekts KompEx, das aus dem Landesprogramm Arbeit sowie dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wird. Die Teilnahme ist für Arbeitslose daher kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung bei Jens Peter Schmidt von der Wirtschaftsakademie unter Tel. (0 40) 3 48 59 99 – 24 sowie per E-Mail an jenspeter.schmidt@wak-sh.de.

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Kultur

Ahrensburg: Vortrag über den Hamburger Nationalpark

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Neuwerk
Foto: Carolin Rothfuß/hfr

Ahrensburg – Der Verein Jordsand lädt am Donnerstag, den 25.Januar um 19.30 Uhr  ins Haus der Natur, Bornkampsweg 35 in Ahrensburg zum Vortrag „Leben in Hamburgs Nationalpark“ von Carolin Rothfuß ein.

Hamburgs grünste Seite liegt mitten in der Nordsee. Nordwestlich vor Cuxhaven gelegen gehört der kleinste Wattenmeer-Nationalpark offiziell zum Bezirk Hamburg-Mitte. Hier ticken die Uhren deutlich anders als im trubeligen Teil des Bezirks Mitte.

Carolin Rothfuß ist eine der knapp 30 Bewohner der Insel Neuwerk, der einzigen bewohnten Insel des Hamburgischen Nationalparks. Mit Fotos aus allen vier Jahreszeiten gibt sie einen Einblick in das Kleinod Neuwerk und seiner Vogelwelt.

Die beiden Vogelschutzinseln Scharhörn und Nigehörn werden ebenso präsentiert wie das älteste Gebäude Hamburgs: der Neuwerker Leuchtturm.

Der Vortrag gehört zu einer aktuellen Reihe im „Haus der Natur“: Noch bis einschließlich 15.02. wird der Verein Jordsand e. V. jeweils donnerstags um 19:30 Uhr zu Vorträgen rund um Natur und Naturschutz eingeladen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei, der Verein Jordsand finanziert sich aber hauptsächlich über Spenden und freut sich über jede Unterstützung.

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Ahrensburg

Gesundheitswochen: Heilpraktiker zeigen „Spektrum der Naturheilverfahren“

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Die Ahrensburger Stadtbücherei. Foto: Stormarnlive.de

Ahrensburg – Unter dem Motto „Spektrum der Naturheilverfahren“ können sich Interessierte bei den Gesundheitswochen in Ahrensburg umfassend über die vielfältigen Angebote von lokalen Naturheilpraxen informieren.

Die Gesundheitswochen 2018 beginnen am Sonnabend, 27.Januar, in der Ahrensburger Stadtbücherei mit einem Markt der Möglichkeiten von 10-14 Uhr.

Über 20 Heilpraktiker und Institutionen präsentieren ihr Angebot und ermöglichen einen ersten Ein- und Überblick über die Fülle von naturheilkundlichen Verfahren vor Ort.

Es bieten sich viele Chancen, um ganz konkret mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Die Organisatoren der Veranstaltung – die Heilpraktikerin Christiane Brüwer, das Flora Forum Ahrensburg, die Stadtbücherei Ahrensburg und die VHS Ahrensburg – wünschen sich viele Besucher sowohl für die kleine Messe als auch für die nachfolgende Veranstaltungsreihe: „Freuen Sie sich auf informative Vortragsabende und anregende Gespräche in der ersten Februarhälfte.“

Eine Informationsbroschüre ist in diversen öffentlichen Einrichtungen, u.a. der Stadtbücherei, der VHS, diversen Ahrensburger Arztpraxen, der Flora Apotheke, der Apotheke am Rondeel und der Apotheke im Gesundheitszentrum erhältlich.

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