Symbolfoto: Stormarnlive
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Bad Oldesloe – Dran denken: In der Nacht vom 29. auf den 30. Oktober wird die Sommerzeit auf die Winterzeit umgestellt. Das bedeutet, dass um 3 Uhr die Zeit um eine Stunde auf 2 Uhr zurückgedreht wird.

Effektiv bedeutet das, dass morgen alle eine Stunde länger schlafen können und auf der anderen Seite mancher Biorhythmus erstmal ein wenig durcheinanderkommt.

Auf Sommerzeit waren die Uhr am letzten Sonntag im März gestellt worden. Die damals „geklaute“ Stunde gibt es jetzt zurück. Die Zeitumstellung – von der man sich eigentlich mal Energiesparmaßnahmen erhoffte – hat mittlerweile sehr viele Kritiker. Nur rund ein Viertel der Deutschen soll diese Umstellung für sinnvoll halten.

So heißt es in einem Bericht der DAK Krankenversicherung: „Der Widerstand gegen die Zeitumstellung wächst: 73 Prozent der Menschen in Deutschland halten sie für überflüssig und finden, dass sie abgeschafft werden sollte. Das ist das Ergebnis einer aktuellen und repräsentativen Umfrage der DAK-Gesundheit. Im Vergleich zu 2013 bedeutet dies einen Anstieg um drei Prozentpunkte. Drei von zehn Befragten hatten infolge der Zeitumstellung schon einmal Probleme. Im vergangenen Jahr waren die Auswirkungen auch in Unternehmen und Betrieben spürbar: Laut DAK-Statistik gingen an den drei Tagen nach der Umstellung 15 Prozent mehr Krankmeldungen ein als an vergleichbaren Werktagen.“

Die Zeitumstellung ist im Bundeszeitgesetz festgelegt. Die aktuelle Regelung gibt es seit 1980. Sie war eine Reaktion auf die Ölkrise in den 1970er Jahren.

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