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Ratgeber

Erste-Hilfe-Kurs für Hunde: So rettet ihr eurem Vierbeiner das Leben

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shutterstock.com (Symbolfoto)

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Großhansdorf – Wie reagiert man als Hundebesitzer angemessen bei Verletzungen, Vergiftungen oder Verbrennungen? Die Volkshochschule Großhansdorf bietet einen „Erste-Hilfe-Kurs“ für Hundebesitzer an. Gelerntes wird vor Ort am eigenen Hund geübt.

Der praktische Kurs findet am Mittwoch, 2. November, von 18 Uhr bis 20 Uhr in der Tierarztpraxis „Sonja Köhnke“, Sieker Landstraße 175 in Großhansdorf statt und kostet zwölf Euro pro Hund mit einem Begleiter. Anmeldungen bei der Volkshochschule Großhansdorf unter Tel. 04102-6 56 00 oder im Internet unter www.vhs-grosshansdorf.de.

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Ratgeber

Welttoilettentag am 19. November: Medikamente gehören nicht ins Klo!

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Toilette. Foto: flickr.com/CC BY 2.0

Bad Oldesloe – Am 19. November ist Welttoilettentag. Wieder so ein Tag, den die Welt nicht braucht? Doch! Sagen die Stadtwerke Bad Oldesloe.

Denn viele Menschen benutzen ihren Lokus nicht nur für „Geschäfte“, sondern auch als Abfalleimer für Chemikalien und Lösungsmittel, Medikamente, Hygieneartikel und Speisereste. Das hat Folgen.

Stadtwerkeleiter Jürgen Fahl: „Zwar befindet sich die Abwasserentsorgung in Deutschland und natürlich auch in Bad Oldesloe im Vergleich zu vielen anderen Ländern auf unserer Erde in einem sehr guten Zustand, Probleme gibt es aber auch hierzulande.“

Medikamente gelangen in Seen und Flüsse

Insbesondere weisen die Stadtwerke Bad Oldesloe darauf hin, dass nicht mehr benötigte Medikamente nicht über die Toilette entsorgt werden dürfen.

Viele Arzneimittelwirkstoffe können selbst modernste Kläranlagen nicht entfernen. „Schon heute können in vielen Oberflächengewässern Rückstände von Medikamenten nachgewiesen werden, die teilweise für die im Wasser lebenden Tiere bedenkliche Folgen haben“, sagt Fahl

Nicht mehr benötigte oder abgelaufene Medikamente sollten wieder in der Apotheke abgegeben werden. Viele Apotheken nehmen diese freiwillig zurück; ansonsten gehören alte Arzneimittel in den Hausmüll, wo sie anschließend verbrannt werden.

Auch viele andere Abfallstoffe gehören nicht ins WC:

Farben, Lacke, Lösungsmittel und andere Chemikalien verunreinigen das Wasser. Auch chemische Mittel wie Rohrreiniger belasten es schwer oder können in den Klärwerken oft gar nicht abgebaut werden. Chemikalien sollten über Schadstoffsammelstellen entsorgt werden.

Feste Stoffe und Gegenstände (Textilien, WC- und Babyfeuchttücher, Wattestäbchen- und pads, Rasierklingen, Tampons und Binden, Windeln, Kondome, Katzenstreu oder Kunststoffe) können Hausleitungen und die Kanalisation verstopfen, im schlimmsten Fall Pumpen außer Betrieb setzen und zu Störungen im Klärwerk führen.

All das muss in Klärwerken mit großem technischen Aufwand und enormen Zusatzkosten entfernt werden. Besonders problematisch sind die reißfesten Feuchttücher, die sich im Abwasser nicht zersetzen. Übrigens: Auch Zigarettenkippen verunreinigen durch ihre Giftstoffe zusätzlich das Wasser.

Speisereste, Fette und Öle verkleben die Kanalisation und führen zu Geruchsbelästigungen. Schädlinge wie Ratten werden durch die Entsorgung von Speiseresten über die Toilette angelockt. Diese gehören in die Biotonne.

Die Beachtung der genannten Verhaltensregeln führt dazu, dass unnötige Mehrkosten bei der Abwasserbehandlung vermieden werden. Dieses liegt letztlich im besonderen Interesse aller Verbraucherinnen und Verbraucher.

Für Rückfragen zum Thema steht der Werkleiter der Stadtwerke Bad Oldesloe unter 04531-162-400 gerne zur Verfügung.

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Bad Oldesloe

Regionales Ausbildungsangebot weiter auf hohem Niveau

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Die Teilnehmer der Ausbildungskonferenz. Foto: hfr

Bad Oldesloe – Die Mitglieder des regionalen Ausbildungsbündnisses zeigten sich bei einem Treffen in der Agentur für Abeit in Bad Oldesloe zufrieden über die Möglichkeiten auf dem Ausbildungsmarkt für junge Menschen. 

„Der Ausbildungsmarkt in unserer Region bleibt ein Bewerbermarkt. Die Bewerber haben wieder ein vielfältiges Ausbildungsangebot vorgefunden und überwiegend gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz“, fasst Dr. Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe die Bilanz zum abgelaufenen Ausbildungsjahr 2016 / 2017 zusammen.

Das Ausbildungsbündnis besteht aus Vertretern der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck, der Kreishandwerkerschaft, der beruflichen Schulen und der Schulämter.

Bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe wurden für den diesjährigen Ausbildungsbeginn im Kreis Stormarn 1.457 Ausbildungsstellen gemeldet. Davon waren 69 im Kreis Stormarn zum 30. September noch nicht besetzt,

Freie Ausbildungsplätze im Kreis Stormarn gab es zum 30. September (Ende des Berufsberatungsjahres 2016 / 2017) noch bei den Elektronikern in der Energie- und Gebäudetechnik, Fachverkäufern in Bäckereien, Bäckern, Kaufleuten im Einzelhandel, Fachleuten in der Systemgastronomie, kommunalen Verwaltungsfachangestellten, Köchen, Glasern, Pharmakanten sowie Fachkräften im Gastgewerbe.

Dem gegenüber standen 1.362 ausbildungssuchende Jugendliche (plus 59 zum Vorjahr) im Kreis Stormarn, die sich bei der Berufsberatung gemeldet hatten. Ende September waren 62 von ihnen weiterhin auf Ausbildungssuche.

Daher rät Grote-Seifert, die Angebote der Berufsberatung und die Informationsmöglichkeiten auf den vielen regionalen Ausbildungsmessen frühzeitig zu nutzen. Termine beim Berufsberater können unter der kostenfreien Servicenummer 0 800 / 4 5555 00 oder per mail an badoldesloe.151-u25@arbeitsagentur.de vereinbart werden.

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Der Kreis

Polizei warnt vor Betrug durch falsche Facebook-Freunde

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Foto: Shutterstock.com

Lübeck / Bad Oldesloe – Die Polizei warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche im Internet. In jüngster Vergangenheit erstellen Betrüger vermehrt Kopien ausgesuchter Facebook-Profile mit dem Ziel, von den Geschädigten per SMS Bestätigungscodes für Onlinezahlungen zu erhalten.

Die Masche ist einfach. Der Betrüger sucht sich ein überwiegend öffentlich angelegtes Facebook-Profil ohne oder mit sehr wenig Sicherheitseinstellungen aus. Dann erstellt er ein neues Profil mit demselben Namen und kopiert die vorhandenen Bilder des Originalprofils in das neue Profil hinein. Anhand der öffentlichen Freundesliste in dem originalen Facebook-Profil werden diese Freunde unter einem Vorwand per Facebook-Messenger angeschrieben.

Es wird gebeten, die Handynummer neu zu übermitteln, da diese nicht mehr vorhanden sei. In der Folge werden an die erlangte Handynummer auf Initiative des Täters Codes von Drittanbietern gesendet. Der angebliche Facebook-Freund kündigt diese Codes an und bittet um deren Weiterleitung an seine Handynummer.

Zwar erfolgt in der SMS mit den Codes in der Regel der Hinweis, dass das Einlösen dieser Codes Kosten verursacht, (verschiedene zweistellige Summen), dennoch werden diese in gutem Glauben an den „Facebook-Freund“ weitergeschickt. Dieser setzt die Codes dann für sich ein und erhält den entsprechenden Gegenwert. Die Gebühr wird jedoch über die Handyrechnung des Geschädigten abgegolten.

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, Freundschaftsanfragen über Facebook anzunehmen, wenn Zweifel hinsichtlich der Identität des Absenders bestehen. Insbesondere sollte man niemals seine persönlichen Daten, vor allem nicht die Handynummer, per Facebook-Messenger versenden. Zahlencodes sollten in jeden Fall nur nach persönlicher Rücksprache weitergeleitet werden, wenn zweifelsfrei fest steht, dass es sich bei dem Empfänger tatsächlich um den Freund oder Bekannten handelt.

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