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Ahrensburg

Offener Brief des Leiters des Jugendtreffs Hagen der Stadt Ahrensburg

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Zirkus im Jugendtreff Hagen

Zirkus im Jugendtreff Hagen

Ich bin stolz und dankbar in einer Stadt zu arbeiten, die bereit ist Geld auszugeben zur Integration von Kindern und Familien aus Kriegsgebieten dieser Erde. Ich freue mich für eine Stadt zu arbeiten, die am lebendigen Austausch von Jugendlichen aus aller Welt interessiert ist. Es ist schön für mich zu erleben, wie weltoffen sich Ahrensburg zeigt.

Frieden ist so ein hohes Gut und es ist keineswegs allein die Abwesenheit von Krieg. Frieden ist eine aktive Arbeit und ein Jugendcamp ist eine sehr lebendige aktive Friedensarbeit. Der Austausch, der hier entsteht und die Erfahrungen, welche hier gemacht werden, werden wie kostbare Samen in die Welt getragen und später sicher auch anderswo ihre Früchte tragen.

Die Zirkusarbeit, die die Jugendlichen des Camps aus aller Welt für Flüchtlingskinder und deutsche Kinder hier leisten, werden alle nicht vergessen. Kinder in Not brauchen Erlebnisse mit älteren, die ihnen in ihrem Leben eine Richtung zeigen und für sie wie Leuchttürme in stürmischer See sind. Wer einen Traum hat, hat auch eine Zukunft, wie schwer es ihm oder ihr auch gehen mag oder ging. Und Jugendliche brauchen echte Aufgaben, die ihren Glauben an eine bessere Welt real werden lassen und wenn es nur für eine bestimmte Zeit ist, so zeigt sich doch, dass friedliche Gemeinschaft, gemeinsame Freude und Liebe zu einer Aufgabe möglich sind.

Ich danke den Stadtverordneten der Stadt Ahrensburg, die einstimmig die Zustimmung zu unserem Projekt gegeben haben und hierdurch die Arbeit des zweiwöchigen Workcamps des Jugendtreffs Hagen erst möglich gemacht haben. Am Freitag, den 2. September um 15.00 Uhr, wird unsere kleine bescheidene Zirkusaufführung mit insgesamt etwa 50 aktiven Kindern und Jugendlichen stattfinden.

Sie alle sind herzlich eingeladen in der Turnhalle der Grundschule Am Hagen dabei zu sein. Besonders bedanken möchte ich mich bei der Stadtbäckerei Ahrensburg, die uns mit einem wahren Kuchen-, Brot- und Brötchensegen unterstützt hat und bei der Ahrensburger Tafel, durch die der Camp-Speiseplan erheblich interessanter und wohlschmeckender wurde. Toll ist auch, dass Benny und Bella vom „Cirkus Soluna“ uns in alter Freundschaft einen ganzen Trainingstag zusätzlich geschenkt haben.

Danke und herzliche Grüße,

Jan Hitzeroth

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Ahrensburg

Literatur in der Kirche: Chassidische Erzählungen als Ausdruck jüdischer Frömmigkeit

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Helga und Hans Konrad Tempel aus Ahrensburg. Foto: privat

Ahrensburg – Ein philosophischer Abend mit Musik: Dies präsentiert der Förderverein St. Johannes Ahrensburg am kommenden Sonntag, 26. November, in der St. Johanneskirche (Rudolf-Kinau-Straße 19).

Ab 19.30 Uhr werden sich die Fördervereinsmitglieder Helga und Konrad Tempel in einem Vortrag ganz den philosophischen Gedanken Martin Bubers widmen. Interessierte tauchen so musikalisch und auch literarisch in die religiöse Welt des osteuropäischen Judentums vor drei Jahrhunderten ein.

Helga und Konrad Tempel geben einen Einblick in die religiöse Bewegung des Chassidismus, die im 18. Jahrhundert entstand. Martin Buber (1878-1965) hat in seinen Büchern unzählige der in den ukrainischen und polnischen Ghettos von Rabbinern erzählten Geschichten veröffentlicht und so maßgeblich auf den Chassidismus aufmerksam gemacht. Viele der meist kurzen Geschichten Bubers werden vorgelesen.

Musikalisch wird die Veranstaltung durch jüdische Volksmusik untermalt, die „Klezmer-Musik“ genannt wird. Kerstin Garthe (Gesang), Hanna Garthe (Violine), Fabian Garthe (Klarinette), Hannelore Kleefeld (Kontrabass) und Stefanie Mahncke-Wachter (Klavier) werden somit zu der besonderen Atmosphäre des Abends beitragen.

Obwohl Martin Buber selbst über allen jüdischen Richtungen stand, widmete er sich dem Verständnis der jüdischen Bewegung im Westen. Dafür übersetzte er zahlreiche Erzählungen in die deutsche Sprache. Zeit seines Lebens vermittelte Buber zwischen der bedrohten traditionellen jüdischen Welt im Osten und der westlichen wissenschaftlichen und aufklärerischen Moderne.

Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.

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Familie und Freizeit

Ahrensburg: St. Johannes Gemeinde lädt zum Martinsmarkt

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Foto: Dr. Klaus Tuch/hfr

Ahrensburg – Bald beginnt die Adventszeit und damit wird auch eine lange Tradition der St. Johanneskirche in Ahrensburg weitergeführt.Das Basarteam der Gemeinde organisiert bereits zum 16. Mal den alljährlichen Martinsmarkt. Dafür verwandelt sich das Kirchenschiff am Sonnabend, 25. November, von 14 bis 17 Uhr, in einen vorweihnachtlichen Basar. Das Team aus Ehrenamtlern dekoriert die kirchlichen Räume mit Sternen und vielen Lichtern.

In der St. Johanneskirche (Rudolf-Kinau-Straße 19) werden viele Gegenstände aus den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern angeboten, wie Holzarbeiten, Papier, Stoffe und Nähereien sowie Dekorationen für Haus und Garten. Diese Verkaufsprodukte sind über das Jahr beim gemeinsamen Werkeln des Teams entstanden.

Beim Martinsmarkt findet sich Traditionelles und Neues: Es wird einen christlichen Büchertisch und auch einen Flohmarkt geben.

Der Erlös fließt wie immer in soziale Projekte. In gemütlicher Atmosphäre gibt es die Gelegenheit für einen gemeinsamen Kaffee, Kuchen sowie für Gespräche und neue Kontakte

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Bad Oldesloe

Guter Zweck: Emelie und Victorija malten Weihnachtskarten

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Foto: U. Vöcking (DKSB)/hfr

Bad Oldesloe/Bargteheide/Ahrensburg – Es wird kälter und die Adventszeit steht vor der Tür. Nun ist die beste Zeit, um sich die schönsten Weihnachtskarten für Freunde und Verwandte zu sichern. Auch in diesem Jahr bietet der Deutsche Kinderschutzbund in Stormarn wieder zwei schöne Motive an, mit denen Käufer gleichzeitig Gutes tun können.

Jedes verkaufte Exemplar unterstützt nämlich den Familienhilfe-Notfonds, mit dem der Kinderschutzbund armen Kindern im Kreis in finanziellen Notsituationen beisteht. Es gibt viele Anlässe, die das Budget einer Familie sprengen können: die Waschmaschine gibt den Geist auf, ein Kindergeburtstag muss ausgerichtet oder in der Schule muss ein Buch gekauft werden. Der Erlös der Karten ermöglicht es dem Kinderschutzbund, diese Familien unbürokratisch und schnell zu unterstützen.

Die Karten kosten pro Stück 1,50 Euro inklusive Briefumschlag, davon geht 1 Euro direkt an den Familienhilfe-Notfonds. Beide Karten sind von Kindern in den Kinderhäusern Blauer Elefant gestaltet worden. Emelie hat den Schneeman gezeichnet, Victorija das Rentier. Victorijas Talent wurde vom Kinderschutzbund durch eine Patenschaft bei einer professionellen Malerin gefördert.

In folgenden Geschäften sind die Karten ab sofort exklusiv erhältlich:

Ahrensburg

  • Apotheke am Rondeel, Rondeel 9
  • Buchhandlung Stojan, Hagener Allee 3a
  • Schloss-Apotheke, Große Straße 2

Bad Oldesloe

  • Spitzweg Apotheke, Schützenstraße 4
  • Buchhandlung Willfang, Hude 5

Bargteheide

  • Adler Apotheke, Rathausstraße 33
  • Coffee Lounge, Rathausstraße 24-26
  • Rathaus-Apotheke, Rathausstraße 11
  • Stadt-Apotheke, Jersbeker Straße 12

Geschäftliche und größere Bestellungen nimmt ebenfalls die Geschäftsstelle des DKSB gerne entgegen, Telefon 04532-28 06 80.

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