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Bad Oldesloe

Thönnes verabschiedet Stipendiat: Marvin Meincke geht als "junger Botschafter" nach Chicago

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Marvin Meincke, Franz Thönnes und John Dudley. Foto: Stormarnlive.de

Marvin Meincke, Franz Thönnes und John Dudley. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Wie in jedem Jahr unterstützt der SPD-Bundestagsabgeordnete Franz Thönnes auch 2016 junge Menschen aus seinem Wahlkreis, die Erfahrungen im Ausland sammeln möchten.

Am 12. Juli verabschiedete er Marvin Meincke aus Trittau, der als Stipendiat des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP) zwischen dem Deutschen Bundestag und dem US-Kongress für ein Jahr in die USA geht. Marvins Reise beginnt am 2. August. Während seines Aufenthaltes in der drittgrößten Stadt der Vereinigten Staaten Chicago, im Bundesstaat Illinois, wird der 22-Jährige ein halbes Jahr das Harper College besuchen. In der zweiten Hälfte des Austauschprogrammes wird er in einem US-amerikanischen Unternehmen arbeiten und im Anschluss die Vereinigten Staaten bereisen.

Der Austauschstudent wird während seines Besuchs die heiße Phase des Präsidentschaftswahlkampfs in den USA live miterleben können. „Ich freue mich sehr in dieser für ganz Amerika bedeutenden Zeit hautnah dabei sein zu können“, sagt Marvin Meincke. Auch hat er sich fest vorgenommen, Franz Thönnes über die entscheidenden Momente des Wahlkampfes auf dem Laufenden zu halten. Der engagierte Betriebswirt will aber nicht nur lernen, wie Politik und Wirtschaft in den USA funktionieren, sondern sich auch, wie bereits in seinem Heimatort, ehrenamtlich einbringen. „Es ist mir besonders wichtig, dass junge Menschen, die diese einmalige Chance bekommen, ehrenamtlich tätig sind und etwas für die Gesellschaft tun“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete.

Seine Rolle als „junger Botschafter“ Deutschlands in den USA ist sich der Trittauer bewusst. „Ich will nicht nur etwas über die Kultur und die Gesellschaft in den USA lernen, sondern auch versuchen meinen Gastgebern und Kommilitonen ein Stück meiner deutschen Heimat näher zu bringen“, sagt Marvin über seine Zeit in Amerika. „Darin liegt der Sinn des PPP-Programms. Junge Menschen sollen über den eigenen Tellerrand hinausblicken und durch die Perspektiv-Verschiebungen eine andere Sicht auf die USA und ihre Heimat erhalten. Und sie sollen ebenso lernen, in anderen Kulturen zu leben. Dieser Austausch nützt damit letztlich auch der Verständigung beider Länder“, erklärt Thönnes.

Und wie der Zufall es wollte spielte Chicago gleich zweimal eine Rolle. Zu dem Gespräch hatte der SPD-Politiker den aus den USA stammenden und aktuell in Ammersbek lebenden PPP-Stipendiat John Dudley mitgenommen, der nach einem Jahr Austauschprogram Anfang August in seine Heimat Chicago zurückkehrt. Der 17-Jährige besuchte ein Schuljahr lang das Eric-Kandel-Gymnasium in Ahrensburg und lernte so Land und Leute kennen.

Über dieses Treffen hat sich Marvin Meincke besonders gefreut, da er nun in der noch fremden Großstadt eine ihm bekannte Person hat. Im gemeinsamen Gespräch versprach John Dudley, dass er Marvin seine Heimatstadt mit den vielen sehenswerten Orten zeigen wird. „Es ist eine tolle Stadt, mit vielen Museen und Parks. Und gutes Essen gibt es auch. Das sind Orte, da musst du hin und andere zu denen du lieber nicht gehst. Dazu sage ich dir aber was, wenn du da bist“, so John Dudley.

Er selbst habe in seinem Deutschland-Aufenthalt nach und nach festgestellt, dass „fast alles anders war, als ich es mir vorgestellt hatte. Sehr vieles hat mich positiv überzeugt“, so Dudley. Seinen Aufenthalt in Ammersbek bei seiner Gastfamilie Rudolf möchte er keinesfalls missen. Und: „Alle Deutschen waren immer hilfsbereit. Egal, wen ich gefragt habe“, schilderte der junge Amerikaner.

Gemeinsam sicherten Marvin Meincke und John Dudley ihre Paten Franz Thönnes zu, ihm von ihrem beabsichtigten Treffen in Chicago ein „Selfie“ zu senden.

Thönnes zur Verabschiedung von Marvin und John: „Jedes Mal sehe ich mit großer Freude, wie sehr sich die Austauschschüler und -studenten nach nur wenigen Monaten weiterentwickeln. Das Programm ermöglicht es so jungen Leuten, ihren Horizont zu erweitern und andere Lebensweisen kennenzulernen.“ Für das Reisegepäck gab er Marvin einen symbolischen „Notfall-Dollar“ und John ein Buch über den Kreis Stormarn mit.

Auch im nächsten Jahr wird das Programm fortgesetzt und die Bewerbungsphase läuft noch. Für das Schuljahr 2017-2018 können bis zum 16. September 2016 Bewerbungen eingereicht werden.

Schüler müssen zum Beginn des Auslandsaufenthalts am 31.7.2017 zwischen 15 und 17 Jahre alt sein (Geburtstage vom 1. August 1999 bis zum 31. Juli 2002). Junge Berufstätige müssen ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben und zwischen 16 und 24 Jahre alt sein (Geburtstage nach dem 31. Juli 1992).

Die Bewerbungsunterlagen können im Bürgerbüro von Franz Thönnes in Bad Segeberg angefordert werden, per E-Mail unter buergerbuero@thoennes.de, telefonisch unter 04551-96 83 83 oder per Fax unter 04551-96 73 38.

Bad Oldesloe

CDU Bad Oldesloe möchte Ortsteilbeiräte einrichten

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Foto: Nirsberger/CDU Bad Oldesoe/hfr

Bad Oldesloe – Die CDU Bad Oldesloe möchte die Entwicklung der Ortsteile stärker unterstützen und dabei auch auf die Landespolitik einwirken.

„Und wie könnte diese Stärkung der Ortsteile besser erfolgen, als durch die Einführung eines Ortsbeirates in Bad Oldesloe?! Damit geben wir den Anliegen unserer wichtigen Außenbereiche viel mehr Gewicht und Wertschätzung“, so Martin Nirsberger, der als Direktkandidat der CDU im Wahlkreis 2 antritt und sich somit auch für fünf Ortsteile verantwortlich fühlt.

„In den Gesprächen mit den Einwohnern der Ortsteile wurde deutlich, dass sie sich eine bessere Vernetzung zur Verwaltung und Politik wünschen. Diesem Wunsch wollen wir nun nachkommen“, untermauert Martin Nirsberger das Anliegen seiner Partei für die Außenbereiche Oldesloes.

Martin Nirsberger, der selbst seit Jahren in Altfresenburg lebt, weiß wovon er spricht.

Doch neben der Einführung eines Ortsbeirates, geht es der CDU vor allem auch um die Ermöglichung von Neu- und Umbauten in den ländlichen Gebieten. Die Außenbereiche verbinden Umwelt und Wohnen sehr gut miteinander, sollen dabei aber nicht nur als die Naturschutzparks der Stadt dienen.

Dem Mehrgenerationengedanken soll hier mehr Raum ermöglicht und die ausgewogene Vereinbarkeit von Wohnen, Landwirtschaft und Natur verstärkt werden.

„Dabei gilt es auch die dörfliche Gemeinschaft mit ihren Vereinen und vor allem Feuerwehren intensiver zu unterstützen, sowie die Stärkung der Infrastruktur, inklusive des öffentlichen Nahverkehrs, voranzubringen“, so Martin Nirsberger abschließend.

Das Thema Ortsteile wird auch am kommenden Samstag, den 28. April Schwerpunktthema beim #Klönschnack von 7 Uhr bis 10 Uhr vor dem Kleinen Bäcker in der Feldstrasse 27 und beim Infostand in der Hindenburgstraße am Vormittag sein.

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Bad Oldesloe

Stadtführungen: Historischer Rundgang durch das alte Oldesloe

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Stadtführerin Sieglinde Demiss-Voigtmann führt die Gäste zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten von Bad Oldesloe. Foto: Stadt Bad Oldesloe

Bad Oldesloe – Von März bis Oktober werden jeden Monat am letzten Sonntag historische Stadtführungen angeboten.

In dem etwa 1,5 Stunden dauernden Rundgang werden die Teilnehmer von der Stadtführerin Sieglinde Demiss-Voigtmann an die schönsten und interessantesten Stellen der Stadt geführt.

Der öffentlich geführte historische Rundgang durch das alte Oldesloe ist der beliebteste Klassiker. Ob das historische Rathaus, der ehemalige Hafen „Bestemünde“, die Peter-Paul-Kirche oder andere Sehenswürdigkeiten: Jede Station hat eine interessante Geschichte.

Die historischen Stadtführungen sind ein Angebot der Stadt Bad Oldesloe und für die Teilnehmer kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die Erlebnis- und Kostümführungen. Die Teilnehmer erleben während einer teilweise szenischen Darstellung Bad Oldesloe im Mittelalter, als die Schiffe auf der Trave noch aus Holz waren und Bad Oldesloe ein wichtiger Handelsumschlagplatz zwischen den Hansestädten war.

Diese Stadtführungen erwecken die Oldesloer Geschichte von der „Burg – Salzstadt – Kreisstadt” zum Leben. Die Kostüm- und Erlebnisführungen sind kostenpflichtig, um eine Anmeldung in der Stadtinfo wird gebeten. Alle Termine für die Stadtführungen 2018 sind online unter www.badoldesloe.de/stadtrundgang zu finden.

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Bad Oldesloe

Einwohnerzahl steigt, Kaufkraft sinkt: Bad Oldesloe wird ärmer

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Einzelhandel (Symbolbild). Shutterstock.com

Bad Oldesloe – Die Bevölkerung der Kreisstadt wird ärmer – statistisch gesehen. Im Gegensatz zu anderen Städten im Kreis Stormarn sinkt in Bad Oldesloe die Kaufkraft, während gleichzeitig die Einwohnerzahl steigt. Das hat Auswirkungen auf das Entwicklungspotenzial des Einzelhandels, wie eine Untersuchung der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) im Auftrag der Stadtverwaltung belegt.

Zwischen 2011 und 2016 ist die Bevölkerungszahl in Bad Oldesloe um 3,3 Prozent auf 25.096 Einwohner gestiegen. Im gleichen Zeitraum verringerte sich das Kaufkraftniveau um 0,1 Prozent. Zum Vergleich: In Bargteheide stieg die Kaufkraft um 0,7, in Ahrensburg sogar um 1,3 Prozent.

„Dass sich die Kaufkraft im Gegensatz zu anderen Städten im Kreis bei uns zurück entwickelt, ist erschütternd“, sagte Uwe Rädisch (CDU) im Bau- und Planungsausschuss. Eigentlich seien zwei bis drei Prozent Zuwachs prognostiziert worden. „Wir müssen darüber nachdenken, wo die Ursachen liegen“, so Rädisch.

Für Hendrik Holtz (Die Linke) kommen die Zahlen nicht überraschend: „Es ist eine gewisse Verarmung zu beobachten und Leute, die wenig haben, können auch wenig kaufen.“

Das  schlägt sich auch in den Ergebnissen des Gutachtens wieder. Im Bereich der Lebensmittel- und Drogeriemärkte hat Bad Oldesloe eine Grenze erreicht. Demnach könnten weitere Neuansiedlungen das bestehende Gleichgewicht zerstören und dem Einzelhandel in der Innenstadt gefährlich werden. Die GMA empfiehlt allerdings auch, ausgewählten Märkten bauliche Erweiterungen zu ermöglichen. „Der Trend geht zu breiteren Gängen und niedrigeren Regalen, wodurch der Flächenbedarf steigt“, erklärte Florian Komossa. Der GMA-Marktforscher geht davon aus, dass sowohl der Penny-Markt in der Lübecker Straße als auch die Aldi-Filiale mittelfristig Erweiterungsbedarf anmelden werden. Positiv immerhin, auch das hat die Untersuchung ergeben, 90 Prozent der Oldesloer kaufen auch in der Stadt ein.

Der Bau- und Planungsausschuss hat beschlossen, die GMA-Empfehlung in das Einzelhandelsentwicklungskonzept zu berücksichtigen und Märkten, die Bedarf anmelden, potenziell eine Erweiterung der Flächen zu ermöglichen.

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