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Hamburg

Angebliche "Taubstumme" als Betrüger entlarvt

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Symbolfoto: Ozguroral / Shutterstock.com

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Hamburg – Zivilfahnder der Wasserschutzpolizei haben vier Rumänen (17, 18, 20, 34) wegen des Verdachts des Betruges vorläufig festgenommen. Drei der Tatverdächtigen wurden dem Haftrichter zugeführt.

Die Fahnder bemerkten im Bereich des Sandtorhafens vier Männer, die Passanten durch ihre Gestik und Mimik zu verstehen gaben, taubstumm zu sein. Dazu hatten sie Klemmbretter mit einer Spendenliste bei sich und sprachen eine 45-jährige Touristin und zwei 32 bzw. 72 Jahre alte Hamburgerinnen an. Die Fahnder observierten die vier Männer und konnten beobachten, wie sie Geld von den Frauen erhielten. Danach wurden sie von den Beamten angehalten.

Die Fahnder stellten fest, dass die auf den Spendenlisten verzeichnete Organisation nicht existent ist. Die Frauen gingen jedoch davon aus, für eine Organisation zu spenden, die tatsächlich zur Unterstützung für taubstumme und körperlich behinderte Menschen sammeln würde. Auch in Stormarn tritt diese Gruppe Betrüger immer wieder in Erscheinung. So zum Beispiel auf den Famila- und Lidl-Parkplätzen in mehreren Städten. 

Der 20-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Die anderen drei Tatverdächtigen (17, 18, 34) wurden von Kriminalbeamten dem Haftrichter zugeführt.

Die Polizei rät: Spendensammlungen gehören zum normalen städtischen Leben. Neben vielen seriösen Organisationen versuchen jedoch immer wieder auch „schwarze Schafe“, die Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger auszunutzen. – Spenden Sie am besten bargeldlos an Ihnen bekannte Organisationen – Halten Sie Distanz zu aufdringlichen Spendensammlern – Informieren Sie bei verdächtigen Beobachtungen und Straftaten die Polizei!

Auch Personen, die kein Geld an diese Betrüger geben, sollten vorsichtig sein. Ihre Namen und Adressen können für andere Zwecke genutzt werden. Ist sogar noch ein Geburtsdatum oder eine Email-Adresse vorhanden, reicht das in manchen Online-Shops auch für Bestellungen oder Einrichtungen von Fake-Konten bei Online-Shops.

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Hamburg

Hauptbahnhof: Ladendiebe schlagen häufig zu

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Symbolfoto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg – An diesem Wochenende (10.11.-12.11.2017) musste die Bundespolizei neben diversen Einsatzanlässen im bahnpolizeilichen Bereich insgesamt neunzehn Mal Geschäfte im Hamburger Hauptbahnhof aufsuchen, um die Personalien von Beschuldigten nach Ladendiebstählen aufzunehmen. Zuvor wurden die Beschuldigten von Mitarbeitern oder Kaufhausdetektiven der jeweiligen Geschäfte bei den Diebstählen erwischt.

Bei den Beschuldigten (m./w.) im Alter von 19 – 58 Jahren handelt es sich um deutsche, rumänische, lettische, polnische, norwegische, georgische und spanische Staatsangehörige. Entwendet wurde überwiegend Parfüm (11 Fälle); weiterhin Modeschmuck, Drogerieartikel, Alkohol und Lebensmittel im Gesamtwert von über 1.400 Euro.

Ein Ladendieb (m.49) war bereits zur Festnahme ausgeschrieben und wurde der U-Haftanstalt zugeführt. Gegen alle Beschuldigten wurden entsprechende Strafverfahren wegen Diebstahls eingeleitet.

Hinweis: Bereits am letzten Wochenende verzeichnete die Bundespolizeiinspektion Hamburg -15- Einsätze im Hauptbahnhof aufgrund von Ladendiebstählen. Entwendet wurden Parfüm, Modeschmuck, Drogerieartikel, Kosmetikartikel, Alkohol und Lebensmittel im Gesamtwert von rund 1.000 Euro.

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Hamburg

Fahndung: Tötungsdelikt in Hamburg Eppendorf

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Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Nach einem Tötungsdelikt in Hamburg-Eppendorf wurde einer der mutmaßlichen Täter in den Niederlanden festgenommen. Nach dem zweiten Täter wird nun mit einem Phantombild gefahndet.

Die weiteren Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt für deliktsübergreifende organisierte Kriminalität (LKA 63) übernommen.

Durch umfangreiche Ermittlungen konnte der mutmaßliche Haupttäter, ein 38-jähriger Albaner, identifiziert werden. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte für den Mann einen Haftbefehl und schrieb ihn international zur Fahndung aus.

Der Haftbefehl wurde am 30.08.2017 vollstreckt und der 38-Jährige konnte in Rotterdam festgenommen werden.

Der Tatverdächtige wurde bereits am 25.10.2017 nach Hamburg überstellt. Ein Mittäter, der sich mit dem 38-Jährigen am Tatort befunden haben soll, wird nun mit einem Phantombild gesucht.

Der Mittäter wird wie folgt beschrieben:

-vermutlich Albaner

-schlank

-25-30 Jahre alt

-160-170 cm groß

In Tatortnähe wurde zudem ein grauer BMW X3 gesehen, der möglicherweise von den Tätern genutzt wurde.

Zeugen, die den Mann auf dem Phantombild erkennen, Hinweise zu dem BMW bzw. weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Hinweisnummer 040/ 4286-56789 zu melden.

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Hamburg

Hamburg: Pärchenstreit eskaliert auf Bahnsteig

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Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Hamburg – Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei kam es am 05.11. gegen 09.20 Uhr auf dem S-Bahnsteig im Bahnhof Harburg zu einer Auseinandersetzung zwischen einem alkoholisierten Pärchen (m.29, w.25).

Nach einer verbalen Auseinandersetzung am Bahnsteig forderte die junge Frau ihren Wohnungsschlüssel von ihrem Freund zurück. Offensichtlich war der 29-Jährige nicht bereit der Aufforderung zur Herausgabe des Schlüssels nachzukommen.

Nachdem die Frau dann versuchte den Schlüssel aus der Hosentasche ihres Freundes zu entnehmen, soll der Beschuldigte der 25-Jährigen an den Haaren gezogen und ihr in das Gesicht geschlagen haben. Laut Zeugenaussagen folgten anschließend auch übelste Beleidigungen gegen die Geschädigte. Dieses Vorgehen quittierte die Frau dann mit einem kräftigen Biss in den Daumen des Mannes.

Eine alarmierte Streife der Bundespolizei führte das „Pärchen“ getrennt voneinander zum Bundespolizeirevier im Bahnhof Harburg. Durchgeführte Atemalkoholtests ergaben 1,59 Promille bei dem 29-Jährigen und 1,04 Promille bei der jungen Frau.

Der Mann erlitt eine tiefe Bissverletzung am Daumen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht.

Gegen beide Personen wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt

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