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Bad Oldesloe

Veranstalter gesucht: Stadtfest Bad Oldesloe 2016 wird neu vergeben

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Oliver Renter

Stadtfest 2014

Das ist eine echte Überraschung. Am Donnerstagnachmittag gab die Stadt Bad Oldesloe bekannt, dass sie eine Neuvergabe des Stadtfest 2016 und folgender Jahre beabsichtig. Bisher hieß es, dass der altStadt e.V. das Stadtfest 2016 organisieren werde.

„Die Stadt Bad Oldesloe beabsichtigt die Neuvergabe für die Konzeption und Durchführung des Stadtfestes 2016 mit der Option von Folgeveranstaltungen Stadtfest 2018 und fortfolgende“,so Joachim Wiebers vom Veranstaltungsmanagement der Stadt. 

Der altStadt e.V., hatte sich 2003 gegründet. Der Verein hatte 2004, 2006, 2008 und 2010 sehr erfolgreiche Stadtfeste durchgeführt, die vor allem dem Gedanken „Von Oldesloern für Oldesloern“ verpflichtet waren.

Doch in den letzten fünf Jahren hatte der Verein immer mehr mit Mitgliederprobleme und – wie viele andere Vereine auch – ein echtes Nachwuchsproblem. Außerdem war es zu Streitigkeiten über die konzeptionelle Ausrichtung gekommen, was zum Austritt von Gründungsmitgliedern führte. Ehemalige MItglieder bemängelten, dass das Stadtfest nach und nach auch immer weiter vom ursprünglichen Konzept der Altstädter abgewichen sei. Allerdings war das auch durchaus finanziellen Zwängen und Auflagen geschuldet.

Nach dem 2014er Stadtfest hatte es erneut Kritik an manchen Entwicklungen, aber auch viel Lob für das große ehrenamtliche Engagement und manche neuen Ideen gegeben, die eigentlich für das Fest 2016 weiter verfeinert und ausgedehnt werden sollten. Nun scheint es dazu nicht mehr zu kommen. Auch wir hatten im vergangenen Jahr eine ausführliche, konstruktive Kritik zu dem Fest geschrieben. 

Zuletzt hatte der altStadt e.V. das Treidler- und Hafenfest 2015 abgesagt. Zu diesem Zeitpunkt hieß es aber noch, dass der Verein das Stadtfest im nächsten Jahr ausrichten werde. Bei der Planung 2014 war es im Vorwege zu Schwierigkeiten gekommen, weil das Team sehr klein war und vor allem auch, weil Sponsoren kurzfristig absprangen. 

Das Konzept eines ehrenamtlichen Stadtfest-Veranstalters scheint damit in der Kreisstadt gescheitert. 

Mittlerweile steht fest, dass sich die Organisatoren von altStadt nicht an der Ausschreibung beteiligen werden. Auch ein weiteres geplantes Fest wird es 2015 zunächst nicht geben. Wenn überhaupt werden die Altstädter sich erst 2017 mit einem neuen Fest zurückmelden. 

„Klarzustellen wäre von unserer Seite aus noch, dasswir das Treidler- und Hafenfest 2015 gemeinsam in Absprache mit der Stadt abgesagt haben, aber im gleichen Gespräch klar und deutlich erklärt haben, eine andere neue Veranstaltung zu planen. Das hat sich erst mit dieser Ausschreibung erledigt“, so die stellvertretende altStadt-Vorsitzende Sabine Stock. 

Hier nun die Regeln für alle Bewerber, die gerne als Veranstalter das Stadtfest 2016, 2018 und in folgenden Jahren ausrichten möchten – die offizielle Ausschreibung: 

„Die geplante Vergabe erfolgt im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb. Die Vergaberegelungen nach VOL/VOB/VOF finden auf dieses Verfahren keine Anwendung.

An dem Auftrag interessierte Dienstleister können sich durch ihre Interessensbekundung für die Vergabe dieser Leistung ab sofort bewerben.

Die Aufforderung zur Angebotsabgabe wird ab dem 28.05.2015 bis spätestens 07.06.2015
versandt. Ein Anspruch auf Beteiligung am Wettbewerb besteht nicht. Auskünfte darüber, ob dem Antrag auf Beteiligung entsprochen wird, können nicht erteilt werden.

Zur Ausschreibung werden maximal fünf Bieter zugelassen.
U.a. werden folgende Leistungen im Teilnahmewettbewerb ausgeschrieben:
– Konzeption, Kreation, Programm, Event und Design
– Projektsteuerung, inhaltliche, technische und logistische Planung sowie Durchführung
– Print und weitere Medien, Bewerbung der Veranstaltung
– Kommunikation, Pressearbeit
– Gestaltung des Rahmenprogramms, Bühnen, Kinder- und Jugendmeile, Kulturhof,
   Fußgängerzone

Folgende Nachweise zur Eignungsbeurteilung sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
a) Eigenerklärung gemäß § 6 Abs. 3 VOL/A (Wirt 321)
b) zur Fachkunde: mehrjährige und aktuelle Erfahrung in der Organisation, Betreuung und
Durchführung von Veranstaltungen mit direktem Bezug
c) zur Leistungsfähigkeit: Referenzliste“

Fotos vom Stadtfest 2014

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Bad Oldesloe

Nach Todesfall: Oldesloer Bühne sagt Weihnachtsmärchen im KuB ab

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Foto: SL

Bad Oldesloe – Traurige Neuigkeiten von der Oldesloer Bühne. Gerade hatten wir ja auch hier noch das neue Weihnachtsmärchen „Rotkäppchen und der böse Wolf“ angekündigt, da müssen wir leider vermelden, das abgesehen von der Premiere keine weiteren Vorführungen stattfinden werden. 

Bei den Vorbereitungen auf die beiden Aufführungen am Sonnabend im Oldesloe Kultur- und Bildungszentrum kam es im KuB zu einem unerwarteten und tragischen Todesfall im Team der Oldesloer Bühne. 

Zunächst wurden die Aufführungen am Sonnabend abgesagt. Der Vorstand der Oldesloer Bühne entschied dann, dass komplett als Aufführungen abgesagt werden. Bereits erworbene Tickets können an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.  Ersatztermine sind nicht geplant. Das gab das KuB Bad Oldesloe heute bekannt. 

 

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Bad Oldesloe

Schafft Bad Oldesloe die Straßenausbaubeiträge ab?

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Schlagloch (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Die Kreisstadt könnte schon im nächsten Jahr die Straßenausbaubeiträge abschaffen. Grundsätzlich zeigten sich alle Fraktionen im Oldesloer Finanzausschuss einer Neuregelung offen, sollte Kiel mit einer neuen Gesetzgebung den Weg dafür frei machen. Doch die Finanzierung ist weiterhin unklar.

Eine Entscheidung aus Neumünster gibt den Kritikern der Ausbaubeiträge Aufwind. Als landesweit erste Stadt in Schleswig-Holstein verzichtet sie ab 2018 auf die Straßenbaubeiträge. Rein theoretisch ist das jetzt schon möglich – auch ohne grünes Licht aus Kiel. Aber nur, solange keine beitragspflichtige Sanierung ansteht, wie Stadtkämmerin Mandy Treetzen erklärt: „In dem Fall würde sich die Stadtverordnetenversammlung der Veruntreuung von Steuergeldern schuldig machen.“

Neumünster vertraut also darauf, dass die Landesregierung tatsächlich die Beitragspflicht abschafft. Das wollen die meisten Stadtverordneten in Bad Oldesloe nicht riskieren. Allein die Freien Bürger Oldesloe (FBO) drängten am Donnerstag auf den Verzicht einer neuen Beitragsordnung und wollte Fakten schaffen: „Wir stellen fest, dass wir schon in wenigen Wochen eine neue Rechtssprechung haben werden und viele hoffen darauf, dass das dann schnell in die Tat umgesetzt wird“, sagte Matthias Rohde (FBO).

Inhaltlich sind auch CDU und SPD nicht generell gegen eine Abschaffung der Straßenbaubeiträge – wohl aber gegen einen Schnellschuss. Viele Fragen sind noch nicht geklärt. Eine einfache Anhebung der Grundsteuer schafft – so sieht es die SPD – viele andere Ungerechtigkeiten: „Bürger, die schon mal einen Beitrags zum Ausbau ihrer Straße bezahlt haben, werden dann doppelt zur Kasse gebeten“, sagte Torben Klöhn (SPD).

Industrie- und Gewerbebetriebe, die weniger Grundsteuer zahlen, würden bevorteilt werden, wie Wilfried Janson (Bündnis 90/Die Grünen) feststellt. „Das führt dann zu einer Mehrbelastung von Mietern und Bewohnern von Einfamilienhäusern.“

Der Finanzausschuss hat mehrheitlich für eine Beitragssatzung mit Straßenbaubeiträgen gestimmt, allerdings nur für maximal ein Jahr. Sobald die Landesregierung das Gesetz verabschiedet hat, wird auch in Bad Oldesloe wieder über die Abschaffung der Beiträge diskutiert.

Bürger kritisieren Zustand der Oldesloer Straßen

Bereits im Bau- und Planungsausschuss stand das Thema auf der Tagesordnung und sorgte für restlos belegte Besucherplätze. „Es ist, als wären wir hier in der DDR“, beschwerte sich ein Anwohner vom Hohenkamp in der Bürgerfragestunde. Die Schäden seien immer nur notdürftig geflickt worden. Er ist nicht der einzige wütende Hohenkamp-Bewohner, der sich im Ausschuss über die Praktiken der Stadtverwaltung beklagte. Der Tenor ist meist derselbe: Passiert ist jahrelang nichts und jetzt müssen die Anwohner zahlen.

Tatsächlich steht demnächst eine Komplettsanierung des Hohenkamp an. Das Geld ist im Haushalt eingeplant – allerdings noch mit Sperrvermerk (wir berichteten). Die Lokalpolitik will zunächst abwarten, wie die neue Landesregierung über die Beitragserhebung entscheidet. Ein Gesetzesentwurf sieht vor, dass Kommunen künftig selber über die Erhebung von Straßenbaubeiträgen entscheiden dürfen. Bislang sind sie gesetzlich verpflichtet, Beiträge zu erheben.

Dass die Entscheidung noch aussteht, ist für die Freien Bürger Oldesloe (FBO) kein Grund, nicht jetzt schon über den theoretischen Fall der Beitragsautonomie zu diskutieren: „Bei vielen Bürgern entsteht mittlerweile der Eindruck, dass die Straßen bewusst nicht gepflegt werden“, sagt Matthias Rohde (FBO).

Dem widerspricht Bürgermeister Jörg Lembke entschieden: „Selbstverständlich kontrolliert die Verwaltung auch die eigenen Straßen und flickt die Löcher bei Bedarf.“

Eigentlich sollte im Ausschuss ein unabhängiger Bauphysiker über den Straßenbelagaufbau referieren und damit auch eine Erklärung liefern, wann eine Straße komplett- oder teilsaniert werden muss. Doch der hatte abgesagt. Neue Fakten gab es an dem Abend nicht: „Ohne neue Fakten, die der Referent hätte beitragen können, ist eine Diskussion sinnlos“, stellte Maria Herrmann (SPD) fest.

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Bad Oldesloe

Jahresabschlusskonzert: „The Ages“ im KuB

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The Ages
Foto: hfr

Bad Oldesloe – Die Oldesloer Rockband „The Ages“ gibt am 8. Dezember ab 20 Uhr in der Reihe „Big city light“ ihr Jahresabschlusskonzert im Kultur- und Bildungszentrum „KuB“.

Die Band rund um Frontmann Sven Müggenburg wird dieses Mal im Format von Klngstdt und dem Kulturbüro der Stadt als akustisches Trio auftreten. In den vergangenen Monaten war es etwas ruhiger um die Combo aus der Kreisstadt geworden als in den Vorjahren.

Jetzt gibt es mit dem Konzert am 8.12. für alle Fans doch noch einen Konzerthöhepunkt in der zweiten Jahreshälfte. Als Support wird dieses Mal die junge Singer-Songwriterin Maike Starp auftreten.

Los geht es um 20 Uhr im KuB. Karten gibt es an der Abendkasse für elf / ermäßigt fünf Euro.

 

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